Sommerspaziergang im August 2008


Frauchen hat mal wieder die Klackboxtasche und das Stativ eingepackt. Jawoll jetzt geht es wieder auf Tour. Diesmal laufen wir von einem Waldparkplatz nahe Lampoldshausen Richtung Stausee (liegt zwischen Sindringen und Ohrnberg). Eigentlich ist der Radweg wegen Streckenausbau gesperrt - nur halten sich ein paar Radler nicht dran und Klingeln können die alle nicht. Ich muss immer aufpassen, dass die mir nicht über den Schwanz fahren.


Gib Zeichen wir weichen.

 

Bildergalerie Sommerspaziergang

 

Herdenwanderung 30. August 2009 von Widdern nach Unterkessach und über den Höhenzug wieder zurück

 

Eigentlich wollte ich eine Wanderung mit Frauchen machen, aber alles sollte anders werden. Herrchen wollte auch mit und Simon wurde nicht gefragt. Pech gehabt. Geplant war eigentlich der Grünkernradweg von Widdern nach Oberkessach - aber kurz vor Unterkessach hatte Herrchen entschieden, dass wir über den kleinen Höhenzug zurück nach Widdern laufen. Frauchen hatte nur eine Radwanderkarte dabei und das wurde uns mitten im Wald zum Verhängnis - aber wir sind doch noch in Widdern angekommen aber fragen Sie bitte nicht wie.

 

Galerie Herdenwanderung

 

Pfad der Stille

Und schon wieder bin ich mit meiner Herde unterwegs. Diesmal ist Frauchen nach Dörzbach gefahren. Hier soll der Pfad der Stille anfangen. Bin mal gespannt was auf uns zukommt.

Ich muss schon sagen, diesmal schauen Frauchen und Herrchen nicht lange auf das bunte Papier, sondern laufen gleich los. Überall sind Schilder und es wird auf dem ganzen Weg nicht einmal diskutiert wo es nun langgeht. Echt toll diese Erfindung - und überall stehen Schilder die eifrig von der ganzen Herde (ausser mir natürlich) studiert werden. Nach dreieinhalb Stunden und einer kleinen Rast bei St. Wendel zum Stein, wo ich mir meine Pfoten in der Jagst kühlen konnte, sind wir wieder beim Auto. Und das Beste - wir haben uns kein einziges mal verlaufen.

 

Galerie Pfad der Stille

 

Kleinstherdenwanderung von Berlichingen über Kloster Schöntal - Abstecher nach Bieringen und zurück

 

Mit Frauchen und der Mama von Frauchen geht es mal wieder auf Tour. Mit buntem Papier und der Kamera ging es auf eine kleine Götz von Berlichingen Tour (10 km) Simon wollte nicht mit. Fauler Sack.

 

Galerie Kleinstherdenwanderung

21.08.2012 Wanderung zum Kuharsch

 

Der wachsende Bach ist eine geologische Besonderheit, denn durch einen chemischen Prozess entsteht eine immer weiter wachsende Wasserrinne. Muss man mal gesehen haben.

 

 

 

 

24.08.2012

Wanderung um den Wartberg

 

Das Wetter machte uns einen dicken Strich durch unsere Wanderpläne. Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine Nahtour um den Wartberg. Auch schön.

 

 

 

 

 

 

25.08.2012

Wanderung zum Neumühlsee, Goldbachsee und Rößlesmahdsee

 

 

 

 

26.08.2012

Wanderung der Route 11 in Neulautern

 

 

 

 

27.08.2012

Wanderung zu den Felsengärten

 

Auf dem Rückweg noch einen kleiner Abstecher nach Lauffen am Neckar und Burg Stettenfels.

 

 

 

 

 

28.08.2012

Wanderung zu den drei Mühlen

 

 

 

Eckdaten:

Start an der Mühlenschenke (Nähe Neckarmühlbach). Wanderung durch das Mühlental nach Zimmerhof und Hohenstadt. Rückweg über den Neckarsteig nach Heinsheim und wieder hinauf zur Burg Guttenberg. Danach ging es zurück zur Mühlenschenke.

... und Dakota sagt:

Wegstrecke 14,8 km

315 m Auf- und Abstieg

 

 

 

29.08.2012

Wanderung rund um das Kloster Bronnbach

 

 

 

... und Dakota sagt:

8,1 km

Aufstieg 256 m

Abstieg 225 m

 

 

16.09.2012

Murrhardt Wanderroute 3

Entlang der Limeswachtürme

 

 

 

 

Beschreibung der Route:

 

 

und Dakota sagt:

mit Umwegen 12,9 km

Aufstieg 388 m

Abstieg 337 m

 

 

19.06.2014

Felsenmeer bei Reichenbach im Odenwald

 

Bendix auf Spurensuche der Nibelungensage

 

 

27.07.2014

Wanderung im Pfälzer Wald

 

Nachdem Frauchen jahrelang nur zum Welpengucken in die Pfalz gefahren ist, war dieses mal eine Wanderung fällig. Silas durfte bei Simon zuhause bleiben und das war auch gut so, denn wenn Frauchen wandern geht artet das immer etwas aus. Trotz Karte werden es immer Monsterwanderungen, denn Verlaufen ist garantiert. Schusselgen halt. Aber was soll ich sagen, es hat sich gelohnt - Ruine Neuscharfeneck und den Orensfelsen muss man mal gesehen haben und für das leibliche Wohl sorgen die bewirtschafteten Hütten.

 

Tour 11,5 km - 424 Höhenmeter (gefühlt eindeutig mehr)

 

 

 

17.08.2014

Wanderung an der Jagst

 

Tja, Hohenlohe ist schon scheeee.

 

 

 

19.08.2014

 

Bodenbachschlucht, Tobelschlucht und Hohler Stein

 

 

 

 

22.08.2014

Wanderung von Enslingen nach Geislingen am Kocher

 

Eine wunderschöne Wanderung am Kocher mit Blick auf die 185 m hohe Kochertalbrücke

 

 

 

30.08.2014

Wanderung rund um Langenburg

 

 

 

 

Eröffnung des Wanderjahres 2015

 

Hörschbachwasserfälle

nass - matschig - lustig

 

Der Frühling ist angebrochen und die Wanderwege locken. Die Hörschbachwasserfälle bei Murrhardt standen am 10.05.2015 auf dem Programm. Der untere Wasserfall ist schon nach wenigen Minuten zu Fuß gut zu erreichen und macht schon was her. Die oberen Wasserfälle liegen ca. 2 km entfernt und der Weg dahin ist schon etwas kniffeliger. Der Bach musste mehrfach überquert werden, allerdings gibt es kleine Brücken die für Bendix kein Problem darstellten (Silas wäre hier nie im Leben darüber gegangen), gab es nur Steine im Bach waren diese auch keine große Herausforderung .(im November letzten Jahres war ich mit mehreren Reha Kollegen in der Monbachtalschlucht im Schwarzwald unterwegs und da hätten wir uns diese großen Steine sehr gewünscht). Allerdings waren einige Stellen sehr matschig und Bendix versank mehrfach knietief im Matsch. Die oberen Wasserfälle entschädigten für alles und sind einfach nur herrlich. Der Zulauf des einen Wasserfalls kann von oben gestaut und durch Wanderer entriegelt werden, somit stürzen dann ein paar Liter Wasser mehr den Wasserfall herunter was sich natürlich gut auf den Bildern macht. Allerdings stand ich gerade auf der falschen Seite des Baches zum fotografieren was dann ein paar nasse Füße zur Folge hatte - aber so what bei 22 Grad kein Beinbruch. Eine herrliche Wanderung die ich nur empfehlen kann und unseren Termin mit Anja um
14 Uhr konnten wir auch einhalten.

 

 

14.05.2015

Schäferweg im Nördlinger Rieß

 

lang - länger - am längsten

 

Wanderung am 14.05.2015 im Nördlinger Ries. Der Wanderweg ist als Premiumwanderweg mit 18,9 km ausgewiesen. Mit ein paar Irrungen - wie üblich - wurden es 28 km und 7 Stunden Wanderzeit mit ein paar kurzen Pausen. Erdgeschichtlich sehr interessant, denn wo vor 14,6 Mio Jahren ein Meteorit mit einem Durchmesser von 1,5 km einschlug gibt es noch erstaunlich viel zu sehen und so wurden wir halt magisch vom Zeugenberg Ipf angezogen der einfach durch den Einschlag dort hingeworfen wurde. Der Umweg hat sich gelohnt waren aber trotzdem froh am Parkplatz wieder in unsere fahrbare Hundehütte einsteigen zu können.

 

 

 

25.05.2015

Wanderung in einer Schlucht (Stoissengraben) nahe Saalfelden

 

Tja in Österreich fallen Schluchten halt ein bisschen größer aus als bei uns und mit der großen Klackbox kann man sie auch schön in Szene setzten.

 

 

 

04.06.2015

Wanderung bei den Spessarträubern

 

Ein weißer Fleck auf der Wanderkarte von Frauchen ist immer noch der Spessart und das sollte sich nun an diesem Tag ändern. Die Anfahrt gestaltete sich schon etwas schwierig, da unser Onkel Heinz von einer Harley-Davidson angefallen wurde. Jeder der Beteiligen trug Blessuren (der Fahrer der Harley Gott sei Dank nur einen dicken Kopp) davon und das Ereichen des angesteuerten Ziels verzögerte sich um 30 Minuten. Frauchen sieht jetzt schon die funkelnden Augen des Autohausbesitzers, wenn Onkel Heinz dort vorgestellt und um Beseitigung des Schadens gebeten wird.

Der Beginn der Wanderung wurde sofort gefunden und los ging es in den dunklen Spessart. Der erste Aussichtspunkt mit Überblick über das Maintal ging uns mangels Schilder schon mal verloren aber ansonsten waren wir auf dem richtigen Weg. Bevor wir in die Schlucht abbogen, bot ein toller Biergarten eine Vollverpflegung an und selbst ich bekam unaufgefordert eine Schüssel Wasser gereicht. Was uns im Spessart sofort sehr positiv auffiel, die Leute die man dort trifft sind so was von freundlich und hilfsbereit und da Frauchen bekanntlich manchmal Kopflos in die falsche Richtung läuft aber diesmal nicht ihrer Mutter verärgern wollte, hatte sie lieber ein paar Mal nach dem richtigen Weg gefragt. Das war auch eine gute Idee, denn selbst die dort lebenden Spessartianer sagen, dass die Beschilderungen eine Katastrophe sind. Dies können wir voll bestätigen (auf diesem Rundwanderweg muss man Hase, Keiler, rotes Andreas Kreuz und noch einem anderen Zeichen folgen) und somit gab es diesmal nur eine klitzekleine Abweichung von der Rute. Ohne Karte und navigationsfähiges Handy würde Frauchen dort keinen Schritt laufen. Die Rückersbacher Schlucht ist zwar Unspektakulär aber an einem so heißen Tag immer gut zur Abkühlung und einen kleinen Vorgeschmack auf weitere Wanderungen dort. Die letzten vier Kilometer waren der Horror. Am Waldrand, volle Sonne und jede Menge Auto- und Fahrradfahrer vermiesten uns den Abschluss der Tour. Ein Hund der aus einem Bauernhof auf uns zugeschossen kam, wurde verbal von Frauchen eingebremst - der Hund ist harmlos - nur das Frauchen nicht. Nächstes Mal geht es etwas tiefen in den Spessart, da werden die Pfade dann ein wenig einsamer.

 

 

 

Wanderung Rund um den Blautop in Blaubeuren

 

Der Blautopf stand heute auf dem Programm und mit Hilfe von www.outdooractive.com gab es gleich eine nette Wanderung dazu. Die Wanderung begann beim Bahnhof von Blaubeuren und war ohne Probleme sofort zu finden. Von hier ging es quer durch die Stadt zum Blautopf der seinem Namen heute alle Ehre machte und nach einer längeren Regenpause in einem klaren Eisblau erstrahlte. Hier wurde unsere Wanderung zur Ruine Rusenschloss fortgesetzt. 233 Höhenmeter in einem Aufstieg aber der Blick von der Ruine Rusenschloss entschädigte für alles. Im Anschluss ging es steil bergab zur Blau und nach einer kleinen Schleife ging es zurück zum Auto. 9,1 km sollen es gewesen sein, gefühlt waren es mehr. Eine tolle Wanderung und nur zum Empfehlen.

 

hier gibts die Bilder dazu oder mit Klick auf das Bild

 

 

und ganz nebenbei hat Frauchen IHRE Traumgröße von Wanderschildern gefunden

 

 

 

26.06.2015 Burg Hohenzollern

 

Im Anschluss an eine Geschäftstagung ging es in diesem Jahr zur Burg Hohenzollern und wenn man schon mal da ist kann man am nächsten Tag gleich eine kleine Wanderung machen. Leider war das Wetter zu Beginn der Wanderung sehr schlecht und somit kürzten wir die Wanderung etwas ab. Eines ist aber sicher, der Traufgang muss nochmal gemacht werden, aber bitte ohne Gewitter.

 

Webgalerie Burg Hohenzollern

 

 

Webgalerie Wanderung Traufgang

 

 

Anmerkung zu den Bildern: Nachdem der Flashplayer immer mehr Probleme macht stelle ich die neuen Galerien auf den grünen Frosch (jAlbum) um. Die Galerie startet aber immer noch mit einem Klick aufs Bild. Nun dürften auch die Appel Jünger weniger Probleme haben.

 

 

28.06.2015

Wilde Pfade der Bühler

 

Heute stand die Bühler auf dem Programm. Der Einstieg zur Tour in Vellberg war leicht zu finden, nur sind die Zugänge zu den Wanderpfaden im Wald bereits zugewachsen und schwer zu finden. Mehrmals konnte nur erahnt werden wohin es geht. Vielleicht sollte mehr Geld in die Pflege der Wanderwege investiert werden als in den Druck von Broschüren, die auf Hochglanzpapier genau diese Wege anpreisen. Nun, manchmal ist es ein Ärgernis aber es bietet einem immer die Chance mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Ein langes Stück dieses Weges geht direkt an der Bühler entlang und bedarf einer gewissen Trittsicherheit. Die Tour ist insgesamt sehr zu empfehlen aber ohne das Gespräch mit einem Landwirt in Anhausen wäre ich nicht auf die Idee gekommen eine Wiese zu überqueren die mit einem Flatterband abgesperrt war.

 

 

 

12.07.2015

Dahner Felsenpfad

 

Nachdem wir zum Welpenbesuch ja bereits in der Pfalz waren hatte sich der Dahner Felsenpfad regelrecht angeboten. Nach einem sehr guten Frühstück in der Pension sind wir direkt nach Dahn aufgebrochen und wurden bereits dort von dem Parkleitsystem zum Dahner Felsenpfad überrascht. DAS hatten wir noch nie. Der Rundwanderweg von 12,4 km ist top ausgeschildert und äußerst sehenswert. Felsen - Felsen und noch mehr Felsen. Der Wanderweg gehört zu den Top 100 in Deutschland und das hat er sich wirklich verdient. Natürlich läuft man diesen Weg nicht alleine aber die meisten Wanderer die wir getroffen hatten, haben den Rundwanderweg nach ca. 5 km abgekürzt und somit sind wir den restlichen Wanderweg fast alleine gelaufen.

 

hier gehts zu den Bildern (stark beschränkt auf ein paar wenige Felsen)

 

 

26.07.2015

Wanderung an der Bühler die Zweite

 

Morgens zum Daumendrücken zum Reitturnier nach Rot am See und danach zum wandern an die Bühler. Die erste Bühlerwanderung machte Lust auf mehr und wenn man schon mal in der Nähe ist sollte man die Chance ergreifen und gleich eine zweite Wanderung nachlegen. Oberscheffach war schnell gefunden und der "Einstieg" zur Wanderung auch. Gleich zu Beginn ging es an die Bühler und Bendix hatte wieder seinen Spaß (auch ohne Enten). Ein kurzes zögern von Bendix verhinderte die erste Ehrenrunde und somit sind wir ohne Umwege in Anhausen angekommen. Hier ging es ein kurzes Stück auf bekannten Wegen weiter bis wir schließlich nach Kerleweck gekommen sind. Von hier ging es zurück nach Oberscheffach. Eine Ehrenrunde hatte doch noch sein müssen aber auch auf dieser Wanderung gab es schlecht gepflegte Wanderwege die statt Wanderlust zu verbreiten eher zur Rheumaprophylaxe dienen. Nächstes mal nehmen wir uns ein Buschmesser mit um uns durchs Unterholz zu schlagen und den Weg für die nächsten Wanderer frei zu machen.

 

Hier gehts zu den Bildern

 

 

 

Durchs höchste Moor

 

Der Schwarzwald stand heute auf dem Programm. Von Bad Wildbad ging es mit dem Bus zum Ausgangspunkt Kaltenbronn. Zu Beginn schlug gleich der Herdentrieb zu und wir sind den Menschenmassen gefolgt bis uns der erste Blick in die Karte zeigte wir sind komplett falsch. Also alles zurück auf Anfang und genau in die andere Richtung. Alleine ist man auf dieser Wandertour fast nie und man sollte schon ein sozialverträglichen Hund an der Leine haben, wenn es im Hochmoor Hundegegenverkehr gibt. Nach der Grünhütte verliefen sich die Menschenmassen ein bisschen, um sich alle am neuen Baumwipfelpfad wieder zutreffen. Den Abstieg mit der Bergbahn haben wir sausen lassen und stattdessen den Zickzack Pfad ausprobiert. Bendix hatte seinen Spaß über die Baumstämme zu springen - ich weniger. Der Abstieg hatte es in sich aber am Ende einer Tour zu verkraften und so gab es im Anschluss einen kleinen Stadtbummel durch Bad Wildbad.

Mein Fazit für diese Wanderung: Die Hochmoorseen muss man besucht haben und die Ausblicke sind einzigartig. Daumen hoch.

... und ab heute ist Bendix ein Langhaarlabrador (Menschen gibt es - dann doch lieber HovaWAS???)

Dakota war auch dabei und sagte:

22,4 km

380 m Anstieg

704 m Abstieg

 

hier gehts zu den Bildern

 

09.08.2015

Die Karlstalschlucht bei Trippstadt (Pfalz)

 

Eigentlich stand der Richard-Löwenherzwanderweg auf dem Programm, allerdings hing ein dichter Dunst bei der Hinfahrt über dem Pfälzer Wald. Also kurzfristig eine Planänderung, denn in der Karlstalschlucht kommt es nicht auf eine gute Fernsicht an. Das Navi lotste uns über abenteuerliche Straßen mitten durch den Pfälzer Wald bis nach Trippstadt, dort begann die Tour am Schloss. Um den schlecht ausgeschilderten Einstieg zur Tour zu finden, bemühten wir die Hilfe von ein paar Trippstädter die bereitwillig Auskunft erteilten und unfreiwillig für eine Abkürzung sorgten. Der Einstieg zur Schlucht war schnell erreicht und so konnten wir das Naturschauspiel Karlstalschlucht voll genießen. Leider nicht alleine und gefühlt hatte jeder mindestens einen Hund dabei, somit gab es für Bendix nur einen kurzen Badeausflug an der Leine. Die Schlucht ist toll, nur leider viel zu kurz. An der sehr kleinen Ortschaft Oberhammer lud ein Rastplatz des Jakobsweges zur Rast ein. Nach kurzer Zeit gesellte sich der Hausbesitzer dazu und unterhielt uns mit Geschichten und einer alten Sage von der nahegelegenen Burg. Kurzweiliger kann eine Rast nicht sein, gestärkt und mit Pfälzer Saumagen in der Dose versorgt ging es weiter. Der nette Pfälzer empfahl uns einen anderen Wanderweg direkt an der Moosalbe entlang, statt durch den von Harvestern gelichtete Pfälzer Wald. Das war ein sehr guter Tipp, denn der Wanderpfad ging am Waldrand entlang und bot sehr viel Schatten, der Aufstieg auf den ursprünglichen Weg war Dank eines weiteren hilfsbereiten Pfälzers sehr schnell gefunden und somit stand dem Rückweg nach Trippstadt eigentlich nichts mehr im Weg. Eigentlich, denn was ist eine Wanderung schon ohne einen kleinen Umweg. Das die Wanderkarten bei outdooractive.com nicht die besten sind ist mir ja bereits bekannt. Fehlende Wegmarkierungen auf der Karte machen einem das Wanderleben sehr schwer und die rote durchgehende Linie, die den Wanderweg markiert nimmt die letzte Übersichtlichkeit und somit ist mir entgangen, dass wir von dem Hauptwanderweg (weiß auf der Karte) auf einen Wirtschaftsweg (schwarz vermerkt) hätten abbiegen sollen. Nun gut, der Fehler hat uns einen kleinen Umweg von 2 km eingebracht. Kein Beinbruch, aber über den Biergarten an der Sägmühle haben wir uns dann doch sehr gefreut und kurz die Gastfreundlichkeit genossen. Der Aufstieg zurück nach Trippstadt war kurz und knackig aber ein Brunnen am Ende versüßte Bendix den Wandertag. Ganz nebenbei muss bemerkt werden, dass die Erkennungsquote von Bendix als Hovawart an diesem Tag sehr hoch war. Gleich von drei Personen erkannt zu werden ist Rekord.

 

Länge 13,8 km

Auf-, Abstieg 285 m

 

hier gehts zu den Bildern

 

23.08.2015

Wanderung im Wieslauftal

 

Heute stand eine Wanderung im Wieslauf- und Strümfelbachtal an. Die Anfahrt war wie jedes Mal eine Herausforderung und die Straßen waren bestimmt in der Zeit als hier die Römer rumgewuselt sind auch nicht besser. Die drei Parkplätze waren voll - na ja sind ja auch Ferien - der vierte angefahrene Parkplatz bot noch ein kleines Plätzchen für Onkel Heinz. Nach kurzer Suche hatten wir den Beginn der Wanderung gefunden und sind gestartet. Von Überlaufen konnte nicht der Rede sein und so blieb der Wandergenuss wegen Überfüllung nicht auf der Strecke. Die erste Abzweigung in den Wald war mal wieder sehr gut versteckt aber zu finden und so ging es hoch hinaus zur Geldmacherklinge. Diese Klinge ist für jemand mit Höhenangst eine sehr große Herausforderung und so konnten die Bilder erst von oben gemacht werden. Der Weg zum Strümfelbachtal war kein Highlight das Tal dafür umso mehr. Das Strümfelbachtal ist einfach herrlich, zur Zeit gibt es wenig Wasser und man läuft 1,6 km einfach nur am Wasser entlang. Stege und Brücken erleichtern die Wanderung ungemein und sollten bei Gelegenheit mal ausgebessert werden. Durch unseren sehr späten Aufbruch war das Tal bis auf ein paar wenige Wanderer nicht überlaufen und Bendix konnte seine Pfoten kühlen und nachtanken. Mehrfach wurde mir heute bestätigt das ich einen sehr schönen Golden Retriever an der Leine hätte. Nun ja,kenne ich ja bereits. Die restliche Wanderung ist recht langweilig und geht hauptsächlich durch den Wald und sehe ich eher als Training für die kommende Woche.

 

Länge 20,02 km

Auf-, Abstieg 588 m

 

Hier gibts die Bilder

 

 

 

24.08.2015

Aufbruch zur Herausforderung Schluchtensteig

 

Lange haben wir darauf gewartet - nun hat es endlich begonnen. Der Wetterbericht sagte für diesen Tag Regenwetter voraus und so war es auch. Letzte Gelegenheit die restlichen Dinge zu besorgen und sich auf den Weg zu machen. Heute stand außer der Anreise nichts mehr auf dem Programm. Onkel Heinz ist auf seinem Langzeitparkplatz abgestellt und kann sich neben BB, KA, HD, HH, B und noch ein paar weitere, auf ein paar freie Tage freuen. Ich hievte meinen auf 19 kg abgespeckten Koffer ins Zimmer (zweiter Stock ohne Aufzug) und ab sofort leben wir aus dem Koffer. 19 kg ist fast nichts, wenn man bedenkt, dass das ganze Hundezeugs wie Futter, Fressnapf, Bürste und Hundedecke auch mit rein muss. Vor dem Zimmer nebenan standen zwei Minikoffer. Keine Ahnung wie die das schaffen.

Im Tourismusbüro in Bonndorf wurden die letzten Informationen eingeholt, die Schluchtensteigkarte gekauft - man kann ja nie wissen - und mit ein paar letzten Tipps versorgt können wir morgen ruhigen Gewissens starten.

In die ganze Vorfreude mischt sich ein bisschen die Sorge, ob die Wahl der sportlichen Tour die richtige war. Die Kondition von uns beiden ist schon gut, wir üben ja auch jedes Wochenende aber reicht das für 119 km am Stück und 3.483 m Anstieg? Wir werden es herausfinden und den Tipp aus dem Tourismusbüro - einfach mal ein paar Kilometer mit dem Bus zu fahren - beruhigt.

Zum Abendessen gab es in dem sehr netten Landgasthof Rebstock ein Champignoncremesüppchen und einen riesen Berg Sommersalat mit gebratenen Champignons - sehr lecker. Das alkoholfreie Bier gehört zu den kulinarischen Streichergebnissen und bedarf keiner Nennung, da es bestimmt zu keiner Wiederholung kommt - war halt kein Null Komma Josef - leider.

Nach einer sehr nassen Abendrunde lassen wir den Tag auf unserem Hotelzimmer ausklingen und freuen uns auf morgen.

Wetterbericht für morgen: Die Regenwolken verschwinden und es ist trocken und gegen Mittag kommt die Sonne raus. Na da lassen wir uns doch mal überraschen.

Bilder von heute gibt es keine - die Klackbox muss auch ein bisschen chillen - wird in den nächsten Tagen auch genug zu tun bekommen.

 

25.08.2015 1. Tag auf dem Schluchtensteig

 

30,35 km 915 m Aufstieg 674 m Abstieg Gehzeit mit Pausen 10 Std. 19 min

Der Tag begann um 06.45 Uhr und der Wecker war nicht schuld - eher der Raucherhusten von unserem Zimmernachbarn. Der erste Gedanken ging natürlich zum Wetter also schnell raus aus der Kiste und die Vorhänge zurückgezogen und der Blick viel auf einen strahlend blauen Himmel. Da kann doch gar nichts mehr schief gehen. Also runter zum Frühstück und das Dogibag gepackt. Koffer für den Abtransport fertig gemacht und los ging es. Onkel Heinz wird noch auf den Schluchtensteigparkplatz abgestellt, denn wenn ich mit dem Zug wieder in Stühlingen ankomme möchte ich den Koffer nicht den Berg hochziehen. Runtastic gestartet und auf zum Ausgangspunkt. Die Bohnenkirche im Ort ist nicht zu verfehlen und schon können wir loslegen. Nach einem relativ kurzen Stück durch Stühlingen ist man bereits an der Wutach der man eine kurze Zeit folgt bevor man am Bahnhof in Weizen links in den Wald aufsteigt und auf herrlichen Waldpfaden Kilometer schrubben kann. An dem Gasthof Wutachschlucht überquert man die Straße und trifft bald auf das Wutachviadukt danach überquert man die Fußgängerbrücke. Die erste Herausforderung für Menschen mit Höhenangst. Bendix hat Gott sei Dank keine Angst vor schwankenden Brücken mit Lochgitter. Im Eiltempo wurden Beweisbilder geschossen und danach auf die sichere Seite gerettet. Nach einem kurzen Aufstieg kam die erste Ernüchterung. Holzfällerarbeiten sperrten den normalen Schluchtensteig und es blieb nur die Schlechtwetteralternative übrig. Hier erwies sich der Kauf der Wanderkarte bereits als Vorteil, denn in dieser Karte ist der alternative Weg eingezeichnet. Fast am Ende dieses Weges konnte man direkt an die Wutach hingehen. Zeit für Bendix nachzutanken und die Pfoten zu kühlen. Leider waren wir nicht sehr lange alleine. Insgesamt waren wir 9 Personen die in Stühlingen mit dem Ziel Wehr losgelaufen sind. Immer mal wieder ist man sich begegnet - gestört hat es keinen. Von einer Handvoll Wanderer abgesehen konnte man die erste Etappe ungestört laufen. Durch meine Wahl der sportlichen Tour werde ich die beiden Gruppen allerdings nicht mehr sehen, da beide Gruppen in Blumberg ihr Quartier bezogen haben. Schade. Mal schaun, wem wir morgen begegnen. Nach dem Bad in der Wutach stand der Aufstieg zur Buchberghütte an. Die erste große Herausforderung und das Tempo sank rapide. Mit jedem zurückgelegten Höhenmeter nahm die Aussicht zu und die ist atemberaubend. Eine supertolle Fernsicht lies einen bis zu den Alpen blicken. Zu meinen Füßen schlängelte sich die Sauschwänzlebahn und machte manchmal mit seinem Pfeifen auf sich aufmerksam. Nach einer kurzen Rast ging es weiter zur Buchberghütte und der Ausblick von dort überbot alles. Vor einem lag das Wutachtal, Achdorf  und dahinter die Wiesen und Wälder des Naturparks Südschwarzwald, selbst die Wutachflühen waren von hier zu sehen, durch die Sperrung sind wir leider dort nicht entlanggelaufen. Ein Blick auf die Uhr gebot Eile und somit machten wir uns an den Abstieg nach Blumberg. Hier geht es auf einer 8 m langen Holzleiter in die Schleifenbachklamm. Für große Hunde die nicht getragen werden können ist eine Umleitung eingerichtet. Diese Umleitung war leider nicht sehr gut zu finden, da die angegebene Straße kein Straßenschild hat und das erste offizielle Umleistungsschild erst am Ende der Straße zu finden war. Toll - 20 Minuten hat uns die Sache gekostet aber danach stand unserem Ziel Ewattingen nichts mehr im Weg. Im Eiltempo ging es nun durch Achdorf (haben wir ja bereits von oben gesehen), über Aselfingen zur Wutachmühle. Von hier habe ich den Wirt meiner Pension angerufen, diese bietet ein Abholservice an, denn zur Pension geht es nochmals 1 km stark Bergauf. Innerhalb von 5 Minuten war er da mit einem Miniauto. Die Idee Bendix auf den Rücksitz zu setzten habe ich abgelehnt, denn der war ja immer mal wieder im Wasser und nach über 30 km auch nicht mehr der sauberste. Ich verfrachtete Bendix in den Minikofferraum, der in Zukunft sein Kofferraumvolumen nicht mehr in Litern sondern in 1 Bendix angeben kann. Die Fahrt war Gott sei Dank nur zwei Kilometer lang und Bendix konnte bald wieder aussteigen. Unsere Pension hatte heute Ruhetag aber ein Hotel 100 m weiter hatte geöffnet und nach einer ausführlichen Dusche ging es zum Essen. Gebackener Camembert und ein alkoholfreies Tannenzäpfle stillten den Hunger und Durst und das holländische Pärchen am Tisch sorgte dafür, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist. Nun versorgen wir die Füße noch mit Pferdesalbe und die Pfoten mit Bienenwachs damit es morgen geschmeidig weiter gehen kann.

 

die Bilder gibt es hier

 

26.08.2015 Zweite Etappe

 

13,09 km 645 Aufstieg 719 m Abstieg Dauer 6 Std. 15 Minuten

Aufgrund eines Missverständnisses sind wir eine Stunde zu spät zum Frühstück erschienen. Nach einem sehr guten Frühstück fuhr uns die Wirtin zurück zum Schluchtensteig. Diesmal in einem etwas größeren Auto. An der Mühle angekommen ging es bereits los und nach einem kurzen Stück waren wir bereits zurück an der Wutach. Die Wutach hat alles zu bieten was man sich nur wünschen kann. Es geht hoch und runter und ständig ändert sich der Blick auf die Wutach. Es gibt Leitern, Brücken und das eine oder andere schwierige Hindernis ist zu  überwinden. Immer wieder kann man direkt an die Wutach und Bendix hat diese Möglichkeit immer gerne angenommen. Kurz nach der Dietfurtbrücke sieht man das weinende Moos. Ein tolles Schauspiel, denn es sieht wirklich so aus als ob das Wasser direkt aus dem Moos heraus fliest. Danach geht es über Stock und Stein wieder einmal hoch und runter. Die ganze Schlucht ist sehr gut besucht und so muss man neben dem ganzen hoch und runter immer wieder dem Gegenverkehr ausweichen. Die vielen Steinen haben den Pfoten von Bendix sehr stark zugesetzt und nachdem er angefangen hat zu humpeln habe ich an der Schattenmühle entschieden hier ist Schluss. Der Wanderbus kam innerhalb von 10 Minuten und so waren wir etwas schneller an unserem Hotel wie ich ursprünglich gedacht hatte. Ein netter Herr im Bus riet mir in Lenzkirch die zweite Haltestelle zu nehmen. Danach waren es noch 50 Meter bis zum Hotel. Der Chef nahm uns dort im Empfang und nachdem er etwas kritisch Bendix betrachtet hatte bekamen wir statt dem geplanten Einzelzimmer ein riesengroßes Doppelzimmer mit Balkon. Super Service. Im Hoteleigenen Restaurant gönnte ich mir ein Rumpsteak mit Pommes und einem großen Berg Salat - lecker - lecker - lecker. Schade das wir hier nur eine Nacht bleiben.

 

die Bilder gibt es hier

 

27.08.2015 Dritte Etappe

 

26,8 km 843 Aufstieg 889 m Abstieg Dauer 9 Std. 20 Minuten

Heute klingelte der Wecker wieder um 7 Uhr. Aufstehen war schon hart heute und unser Luxuszimmer zu verlassen auch. Gegen 8 Uhr 30 sind wir nach Stempeln der Wanderkarte aufgebrochen und schon ging es den Berg hinauf. Nach ca. 3 Stunden konnten wir den ersten Blick auf den Schluchsee werfen. Nach weiteren 45 Minuten durften die Füße raus aus den Wanderschuhen und rein in den See. Herrlich - einfach nur herrlich. Zu groß durfte die Pause aber nicht werden, da der nächste Anstieg nach dem schönen Seerundweg anstand. Immer weiter den Berg hinauf. Die Menschenmassen blieben alle in Seenähe und so sind wir nach dem Aufstieg nach St. Blasien nur einem Wanderer begegnet der Bendix sofort als Hovawart erkannt hatte, allerdings hatte er ebenfalls einen Hovawart an der Leine, nur in Schwarz. Die beiden Rüden hielten die Klappe und so konnten wir uns ein bisschen unterhalten. Nett die Schweizer - wirklich nett. Nach einer weiteren Wegstrecke sind wir nach Althütte gekommen. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick über den Schwarzwald. Nun stand der recht steile Abstieg über zwei Kilometer an. Die Schuhe nochmals nachgeschnürt und ab ging es. Schnell war der Windbergwasserfall erreicht und da es schon später war hatten wir den Wasserfall für uns alleine. Der Abstieg in dieser Schlucht gestaltete sich dann schon wieder als etwas schwieriger. In unserem Reisebeipackzettel hieß es das das Hotel kein Restaurant hat und man unten im Ort etwas Essen soll. Das haben wir in der ersten Pizzeria auch gemacht und eine Schinken Pizza verspeist, dazu ein eiskaltes alkoholfreies Erdinger - echt lecker. Der Wirt holte uns vom Steig ab und so konnten wir gemütlich unser - nah wie soll ich sagen - kleines sehr kleines Hotelzimmer beziehen. Nun ja, ist ja nur für eine Nacht aber das Badezimmer von gestern war größer wie dieses Hotelzimmer. Wenigstens gibt es WLAN und das Zimmer war sauber. Nun folgte die allabendliche Routine, denn sämtliche Akkus wollen geladen werden und Technik hat man ja genügend dabei.

Nachtrag: Die Tour gestern abzubrechen und mit dem Wanderbus zum Hotel zu fahren hat sich als goldrichtig herausgestellt. Die Pfoten konnten sich über Nacht mit Pfotenschutzsalbe eingerieben erholen und so ging es heute ohne Probleme weiter. Allerdings gab es schon einen Plan B, wenn Bendix bis Aha wieder angefangen hätte zu humpeln wären wir in den Zug gestiegen und nach einmaligen Umsteigen in den Bus nach St. Blasien gefahren. Immer gut, wenn man sich im Vorfeld um solche Dinge Gedanken macht, so wandert es sich doch gleich viel entspannter.

 

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei dem Tierarzt bedanken, der uns ganz unkompliziert in der Wutachschlucht als Patienten "dazwischen geschoben" hatte. Wanderer helfen sich untereinander - das haben wir auf dem Steig mehrfach erlebt und manchmal hilft schon ein bisschen Traubenzucker oder sich todesmutig auf der Straße vor ein Auto zu stürzen um einer abgekämpften Wanderkollegin ein "Taxi" zum Hotel zu besorgen.

 

die Bilder gibt es hier

 

28.08.2015 Vierte Etappe

 

19,2 km 580 m Aufstieg 540 m Abstieg Dauer 7 Std. 2 min

Nachdem in St. Blasien die Apotheke besucht und neues Blasenpflaster besorgt wurde ging es dann auch schon zurück auf den Schluchtensteig. Nach ein paar Metern haben wir festgestellt, dass Bendix nicht der einzige Hovi auf dem Schluchtensteig ist. Nein heute sind zwei Blondis unterwegs. Der erste Anstieg war bald geschafft und wurde mit einem herrlichen Ausblick am Lehenkopfturm belohnt. Der nächste Ausblick bot der Aussichtspunkt Horbach auf 1000 m Höhe nun stand der Abstieg zum Klosterweiher an. Leider konnte Bendix nicht ins Wasser - Baden scheint hier nicht vorgesehen. Nach einem längeren Aufstieg läuft man auf dem Panoramaweg weiter. Der Name ist Programm und man kann von allen Seiten die Ausblicke genießen. Das Gipfelkreuz wurde zur Rast genutzt bevor es weiter ging. Nach ein paar Kuhweidenüberquerungen mit sehr neugierigen Kühen erreichten wir die Hohwehrschlucht und alsbald unser Hotel. Der heutige Tag war geprägt von vielen Ausblicken über den Schwarzwald - nun sind wir schon auf morgen gespannt.

 

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29.08.2015 Fünfte Etappe

 

25,6 km 500 m Aufstieg 960 m Abstieg Dauer 8 Std. 20 min

Das Frühstück im Hotel Wehrahof war schlicht aber ausreichend. Die Wasserflaschen für die letzte Etappe gefüllt, Dogibag eingepackt und los ging es zur letzten Etappe. Nachdem man aus Todtmoos heraus ist geht es direkt wieder in den Wald bald erreicht man Schwarzenbach mit typischen Schwarzwaldhäusern. Die Sonne brande immer heißer und so waren wir froh wieder in den Wald eintauchen zu können. Zuerst ging es auf breiten Forstwegen Richtung Wehr. Die Hovi Wandergruppe ließen wir an uns vorbeiziehen und somit waren wir wieder alleine auf dem Steig unterwegs. Von den breiten Forstwegen ging es, nachdem wir eine Ansiedlung einer buddhistischen Glaubensgemeinschaft passiert hatten auf schmalen Waldwegen an dem Wehratal entlang. Nun folgte ein steiler Abstieg an einem kleinen Bach zur Bushaltestelle Schluchtensteig. Hier wurde die Straße überquert und man läuft zuerst steil den Waldpfad hoch. Nun folgte ein wildromantischer Trampelpfad durch den Wald, uns kam nur ein Mountainbikefahrer entgegen der sein Fahrrad auf dem Rücken spazieren trug. Menschen gibt es - wer hier oben mit dem Fahrrad fährt muss echt etwas an der Birne haben. Nachdem sich der Pfad mehrere Kilometer am Hang entlang geschlängelt hatte erreichten wir die Wehratalsperre und konnten den ersten Blick auf Wehr erhaschen. Nun ging es die Treppen an der Talsperre herunter und plötzlich waren wir mitten in einem Stadtlauf. Die Jogger hatten den gleichen Weg wie wir und uns so hatten wir jede Menge Begleiter für die letzten Kilometer. Als das letzte Schild vom Schluchtensteig erreicht war und unser Ziel in 400 Meter ankündigte machte sich ein bisschen Wehmut breit. Beim offiziellen  Schluchtensteigschild musste Bendix natürlich noch einmal posen und danach stand der Weg zum Hotel an. Laut unserer Beschreibung waren es noch einmal 1 km - das machte den Kohl nun auch nicht mehr fett. Dort angekommen gab es erst mal das obligatorische alkoholfreie Weizen und die echt dringende Dusche.

 

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30.08.2015

Die Heimreise

 

Nachdem unser Rücktransport mit dem Taxi wegen einer Hundeallergie des Transporteurs gestrichen wurde stand die Heimreise mit dem Zug an. Im Hotel riet man uns ab, denn zweimal in der Woche fährt der Wanderbus von Wehr nach Stühlingen - ohne umsteigen. 9 Uhr 48 kam unser Bus pünktlich und 2 belgische Schluchtensteigwanderer (die wir ja bereits mehrfach getroffen hatten) und ein junger Mann der seinen Schluchtensteig noch vor sich hat sind mit uns nach Wehr gefahren. 2 Std. 15 Minuten ist dieser Bus unterwegs. Für mich kostenlos, da ich ja die KONUS Bonuskarte hatte und für Bendix bezahlte ich gigantische 2,35 €. Den Maulkorb brauchten wir nicht und nachdem in Bad Säckingen 15 Minuten Pause war und der sehr nette Busfahrer uns persönlich auf die Zigarettenpause aufmerksam machte schauten sich 4 Wanderer kopfschüttelnd an. 119 km laufen und dann rauchen passt nicht zusammen und auch die Wanderer die wir immer wieder getroffen hatten waren allesamt Nichtraucher. Der Busfahrer erschien nach seiner Raucherpause wieder und brachte für Bendix einen 5 l Wassereimer mit. Im Nachgang bin ich der Hundehaarallergie dankbar, denn die Busfahrt war durch die Gespräche mit den Mitreisenden sehr kurzweilige und mit vielen Tipps zusätzlich im Gepäck hatten wir die Heimreise mit dem gut erholten Onkel Heinz angetreten.

 

 
Fazit: Jeder Zeit wieder, allerdings nicht mehr in diesem Tempo. Der Schluchtensteig bietet alles was das Wanderherz höher schlagen lässt. Auch wenn man mit Hund alleine läuft vereinsamt man nicht, immer wieder kommt man mit anderen Wanderern ins Gespräch und kann sich über seine Erfahrungen austauschen.

 

... so jetzt muss ich mir nur noch eine Entschädigung für Bendix einfallen lassen

 

 

10.10.2015

Felsenmeersteig bei Albstadt

 

Nachdem der Terminkalender von Fezi und mir einen gemeinsamen freien Tag gefunden hatte, war es endlich soweit und die schon lange geplante Wanderung fand endlich statt. Der Felsenmeersteig bietet einiges an Sehenswürdigkeiten und kann sehr empfohlen werden. Die Route ist 16,8 km lang und bietet 723 Höhenmeter. Leider konnten die vielen Ausblicke der Tour nicht genossen werden, da das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte und es sehr neblig war, allerdings hätte es auch in Strömen regnen können und das hat es auch nicht getan und somit waren wir rundum zufrieden. Rund um Albstadt gibt es noch zahlreiche tolle Touren und die nächste Tour ist schon geplant. Nun hoffen wir nur das unsere beiden Terminkalender wieder ein freies Wochenende finden.

 

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29. und 30.10.2015

Weiberausflug ins Allgäu

 

 

 

Der alljährliche Weiberausflug stand an und dieses mal verschlug es uns ins Allgäu. Bevor der kulturelle Teil auf dem Programm stand, ging es ins Bad Wurzacher Ried und die Moorlandschaft dort ist einzigartig. Der leichte Nieselregen tat dem Vergnügen kein Abbruch und so waren wir im Moor fast alleine unterwegs. Moorhexen und Irrlichter sind uns keine begegnet aber wir hatten zu unserem Schutz ja ein Moorhuhn ähhhhhh Moorhund dabei.

 

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Am Abend stand in Memmingen das Theaterstück Wetterleuchten auf dem Programm und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Nach dem Frühstück ging es als eingefleischte Kluftingerfans nach Altusried, leider gibt es dort Ende Oktober keine Führungen mehr und somit sind wir auf eigene Faust los. Die "Sehenswürdigkeiten" wurden rasch abgearbeitet und ein Blick auf die Kluftinger Karte verriet uns eine kleine Wanderung zur Burgruine Kalden, die für den Schutzpatron als Fundort des Schatzes herhalten musste.

 

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07.02.2016

Auftaktwanderung in Hohenlohe

 

Frauchen hat die Winterwanderpause für beendet erklärt. Mir gleich recht, wenn es mal wieder an die frische Luft geht. Gestartet wurde in Wallhausen, vorbei an der Klosterruine Anhausen und Bölgental sind wir an die Jagst gelangt. Dieser folgten wir eine Weile bis wir zur Gronach gekommen sind. Hier schlugen wir den Weg zur Hammerschmiede ein. Nach einer Weile über Stock und Stein stand eine Gronachüberquerung der besonderen Art an. In der Gronach sind Steine eingelassen, was bei 40 Grad bestimmt ein Mordspaß ist, ist bei winterlichen Temperaturen und Hochwasser nicht machbar. Die Alternativroute stellte Frauchen vor eine Herausforderung, die aber nach einer bestimmten Zeit gelöst wurde und somit sind wir über Umwege doch noch zur Hammerschmiede gekommen. Der Rest der Wanderung ging über die Hohenloher Ebene zurück zum Onkel Heinz. Gerne wäre ich ja hinter den neun Rehen hinterher. Frauchen hatte aber etwas dagegen und somit war die Rehjagd abgesagt.  Frechheit!

 

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05.05.2016

Richard Löwenherz Wanderung (Annweiler Pfalz)

 

Eine traumhafte Runde, gut 12,1 km lang und 577 Höhenmeter. Nicht zu unrecht gehört er zu den Top 100 der deutschen Wandertouren. Die Tour ist super ausgeschildert und absolut zu empfehlen. Ein Ausblick auf die Burg Trifels kann von mehreren Stellen genossen werden und der Rehbergturm ist ein Abstecher wert. Der Ausblick von dort oben entschädigt für jeden anstrengenden Höhenmeter auf dieser Tour.

 

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26.05.2016

 

Schopflocher Moor

 

Heute hat es mal wieder Moor sein müssen. In der Wanderlustausgabe Jan. 2016 gab es ein Artikel über magische Moore und das Schopflocher Moor war dabei. Also nichts wie hin. 13 km (ohne Verlaufen - für uns 15 km) 320 Höhenmeter sind nicht der Rede wert und unsere Sprüchesammlung ist wieder um ein paar Kommentare von Mitwanderer reicher. Das Beste heute war: "Schau mal, der hat einen Dalmatiner auf der Zunge". Also sucht doch mal den Dalmatiner!!!!

 

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24.06.2016

Hill- und Getzwanderung
Hohes Venn

 

Bevor wir nach Holland zur Clubsiegerschau gefahren sind, stand das hohe Venn auf dem Programm. Ein Moorgebiet in Belgien und für uns Moorhühner einfach ein Muss. Leider hatte es ja wochenlang geregnet und viele Stege im Moor waren nicht zu begehen. Somit haben wir die Hill- und Getzwanderung unternommen, die uns im Naturzentrum Haus Ternell empfohlen wurden. Hätte ich gewusst was das für eine Schlammschlacht wird, wären wir gleich ins Hotel nach Monschau gefahren. 8 km und 209 Höhenmeter sollten keine Herausforderung sein, allerdings nicht bei diesen Wetterbedingungen. Zum Teil waren die Wege als solche nicht mehr zu erkennen und so manchen Sprung war notwendig um überhaupt weiter zu kommen. Wenigstens konnte ich Bendix an einem kleinen Bachlauf zum Schluss sauber machen, sonst hätten wir den Zimmerschlüssel nie bekommen.

 

Bilder der Schlammschlacht (hier klicken)

 

Am nächsten Tag hatten wir nur Regenwetter. Gut beschirmt ging es direkt ins Moor, allerdings habe ich aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse auf Bilder verzichtet. Diese Landschaft ist jederzeit wieder einen Besuch wert und muss unbedingt wiederholt werden. Allerdings gibt es für Hundehalter einen großen Wermutstropfen - Hunde dürfen die Stege nicht begehen.

 

17.08.2016

Wanderung an der Kupfer (nahe Forchtenberg)

 

Heute wollten ich mir die Schäden im Kupfertal durch das Hochwasser am 29.05. anschauen. Es wurde berichtet, dass der Wanderweg gesperrt wurde aber dies wollte ich mir mal vor Ort etwas näher anschauen. Auf dem ersten Kilometer gab es bereits den ersten Vorgeschmack. Massen von Geröll wurden den Hang heruntergespült, obwohl hier normalerweise kein Bach entlang läuft. Nach der Brücke kommt das Absperrband mit dem Hinweis, dass der Weg nicht mehr begehbar ist. Die Spuren ließen aber den Schluss zu, dass hier regelmäßig gelaufen wird. Also unten durch und schauen wie weit man kommt. Nach den ersten Meter ist der Weg um einen Meter abgesackt, mit einer kleinen Sporteinlage ist dieses Hindernis schnell überwunden und nach geraumer Zeit stand ich vor einer Hangrutschung. Hier wurden Tonnen von Erde bewegt aber mit ein paar Klettereinlagen ist dies ebenfalls schnell zu überwinden. Ein paar mal musste man über umgestürzte Bäume klettern und kurz vor Ende stand nochmals eine Hangrutschung an. Hier verschmälerte sich der Wanderweg auf ca. 30 cm. Augen zu und durch. In zwei Jahren werde ich diese Wanderung nochmals machen, einfach um zu sehen, wie sich die Natur bis dahin wieder erholt.

 

Bildergalerie (hier klicken)

 

19.08.2016

Helena Kulturlandschaftspfad in Gnadental

 

Heute stand mal wieder eine Heimatwanderung an. Der Helena Kulturlandschaftspfad bietet zahlreiche Informationen, wie der Mensch früher die Landschaft geformt und verändert hatten. Vieles davon ist heute noch sichtbar und mit den vielen Schautafeln verpasst man wirklich nichts.

Tipp: Zum Schluss der Wanderung nicht abkürzen - da wartet noch eine kleine Überraschung auf die Wanderer.

 

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20.08. bis 22.08.2016

Weiberausflug in die Eifel

 

Traumpfadwanderungen:

Pyrmonter Felsensteig

Vulkanpfad

 

der ganze Bericht findet ihr hier

 

 

12.09. bis 17.09.2016

Harzer Hexenstieg

 

Bericht und Bilder findet ihr hier

 

 

25.09.2016

Wasser-, Wald- und Wiesenpfad bei Calw

13 km, 328 Höhenmeter

 

Auch dieser Wanderweg gehört zu den 99 besten Deutschen Wanderwegen und er verspricht wirklich nicht zu viel. Der Einstieg der Wanderung musste nicht lange gesucht werden, da ich einige Wanderer mit weißen Outdooractive Zettel entdeckt hatte und einfach unauffällig gefolgt bin. Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich und strotzt nur so von Highlights. Einfach super!

 

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09.04.2017

Annweiler kleiner Burgenweg

 

Endlich geht es wieder los. 24 Grad und Sonne satt lockte uns in die Pfalz. Der kleine Burgenweg mit seinen 6 Kilometern und 281 Höhenmetern ist ja eigentlich nicht das, weshalb man 1,5 Stunden in die Pfalz fährt aber für meine fast 75 jährige Mutter reicht das völlig aus. Die Wanderung beginnt am Parkplatz Ahlmühle. Von hier läuft man bergauf zur Ruine Anebos mit einem herrlichen Blick zur Burg Trifels, da hier der weitere Weg wegen Steinschlag gesperrt ist muss man wieder zu den Felsen zurücklaufen und dem Burgenweg weiter folgen. Nach einem kleinen Abstieg zur Waldgaststätte Barbarossa steht nun den Aufstieg zur Burg Trifels an. Der kurze knackige Weg lohnt sich und schon steht man im Torbogen zu dieser eindrucksvollen Reichsfeste. Eine Besichtigung kommt mit Hund nicht in Frage und somit haben wir den Ausblick über den Haardt genossen und sind schließlich zu unserer letzten Sehenswürdigkeit aufgebrochen. Die Ruine Scharfenberg. Die Wanderkarte war uns keine Hilfe, da genau in diesem betreffenden Bereich sämtliche Wegkennzeichnungen eingetragen sind und somit untauglich zur Orientierung ist. Nach einem kleinen Umweg erreichten wir die Ruine Scharfenberg. Auch hier wird man mit einem grandiosen Ausblick belohnt und der steile Abstieg zum Ausgangspunkt beschloss unsere erste Wanderung in diesem Jahr.

 

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14.04.2017

2-Seen Tour

Baiersbronn / Schwarzwald

 

19,9 km, 640 m Auf- und Abstieg

 

Dieser Wanderweg bietet schon ein paar Herausforderungen und da der Baiersbronner Wanderguide Wanderhimmel ein "fast alpiner Anstieg" verspricht ist es genau das was eine zweistündige Anfahrt rechtfertigt. Die Wanderung startet in Baiersbronn an der Sesselbahn und geht am Bachlauf des Sankenbachs entlang. Die Libelle weißt uns den Weg am Wildgehege vorbei zum Sankenbachsee. Hinter dem See folgt der Aufstieg zu den Sankenbach Wasserfällen. Die Wasserfälle sind schnell erreicht und die Wasserfallhütte lädt zur kleinen Rast ein. Ein Blick in die Wegbeschreibung, wann denn mit dem alpinen Anstieg zu rechnen sei, verriet das wir den bereits hinter uns hatten. Ah, jetzt ja. Gut zu wissen. Der weitere Weg, bei dem die Libelle an ein paar Wegkreuzungen nicht zu finden war, ging in Richtung Kniebis. Hier steht eine große Aussichtsplattform aus Holz. Hier genießt man einen atemberaubenden Blick auf den Ellbachsee. Die Libelle weißt uns den Weg zum See und der Abstieg über Stock und Stein hat es schon in sich. An der folgenden Wegkreuzung war wieder keine Libelle in Sicht und somit habe ich mich natürlich instinktsicher für den längeren Weg zum See entschieden. Die 0,8 km Umweg gehen auf meine Kappe. Eine kurze Rast am Ellbachsee wurde zum quatschen mit Mitwanderer genutzt, denen wir bereits zu diesem Zeitpunkt vier Mal begegnet sind. Nun ging es im Ellbachtal in Richtung Mitteltal. Der Rückweg auf der Winterseite mit Blick ins Murgtal ist unspektakulär und wird nur vom Holzweg, ein kleiner Holzlehrpfad, unterbrochen. In Baiersbronn angekommen läuft man erst mal mit Blick auf den Parkplatz nochmals eine kleine Schleife.

Wir hoffen, bis zur Eröffnung des Baiersbronner Wanderhimmels am 23.04.2017, werden die Wege nochmals mit ein paar Wanderschilder ausgestattet.

 

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30.04. und 01.05.2017
Kurzurlaub in der Rhön


Kurz entschlossen mal weg – das war unser Motto zum 1. Mai. Die Rhön, als weißer Fleck auf meiner Landkarte, sollte es sein. Schnell ein paar Routen rausgesucht, ein Zimmer gebucht und den Koffer gepackt. Das erste Ziel sollte das rote Moor sein. Hier gibt es ein Premiumwanderweg mit 18,1 km und 445 Höhenmetern. Eines schon mal vorab. Wer sich hier verläuft muss Blind sein. An jeder Kreuzung gibt es ausreichend Schilder denen man folgen kann. Einfach vorbildlich. Die Tour führt zu Beginn durch das rote Moor und im Anschluss kann man herrliche Ausblicke über die Rhön genießen. Absolut zu empfehlen. Am Ende der Tour kann man bequem im Haus am Roten Moor einkehren und den herrlichen Cappuccino genießen.


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Als absolute Moorfreaks ging es am zweiten Tag natürlich zum schwarzen Moor. Eine Tour von 11 km und 174 Höhenmetern führte uns rund um das schwarze Moor und endlich entdeckten wir am Horizont das berühmte Rhönschaf. Diese vierbeinigen Landschaftspfleger sorgen für die offenen Weiten und davon kann man bei dieser Wanderung sehr viel bewundern. Den Wasserfall Eisgraben hätten wir fast übersehen, denn er fällt schon sehr klein aus. Trotz 1. Mai waren wir fast alleine unterwegs und konnten die Natur ungestört genießen.


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Im Anschluss an die Wanderung ging es ohne Bendix auf den Moorlehrpfad. Den fast 3 km langen Holzbohlenweg wollte ich den Pfoten von Bendix nicht zumuten. Die Vegetation hängt noch sehr hinterher, was bei dieser Höhe auch kein Wunder ist und somit habe ich das Moor noch im Winterschlaf bewundert.


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Fazit zur Rhön: Sehr gerne wieder, in 2 ½ Stunden mit dem Auto erreichbar und sehr Gastfreundlich. Die Wanderwege sind durchweg sehr gut ausgeschildert und zu sehen gibt es wirklich viel. Allerdings muss es im Sommer auf meine Liste, denn um diese Zeit ist fast noch nichts grün.

 

 

21.05.2017 Wanderung von Buchenbach nach Unterregenbach


Heute stand mal wieder eine Heimatwanderung an. Das Hohenloher Wanderbuch versprach eine aussichtsreiche Wanderung durchs Jagsttal und das sollte es heute sein. 11 km mit kaum spürbaren 57 Höhenmetern ist zwar nicht das was ich normalerweise laufe aber für meine Mutter genau das richtige. Die Wanderung beginnt in Buchenbach und führt von dort sehr schnell in das idyllische Jagsttal. Nach fünf Kilometer erreicht man die Ortschaft Unterregenbach. Man könnte meinen, dass hier die Zeit einfach stehengeblieben ist. Unser Wanderführer machte uns auf die alte Krypta aufmerksam, die sich unter dem heutigen Pfarrhaus befindet. Nach kurzer Suche war diese gefunden und besichtigt. Weiter ging es durch die kleine Ortschaft Richtung der holzgedeckten Brücke. Zurück ging es auf dem Kocher-Jagst Radweg. In Buchenbach am Gasthof Ochsen wurde gerade das Schild geöffnet auf die Straße gestellt. Die Einladung zu Kaffee und Kuchen im Biergarten haben wird kurzentschlossen angenommen. Auf dem Rückweg wurde in Mulfingen ein kleiner Abstecher zur St. Anna Kapelle gemacht.

 

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25.05.2017 Kurzulaub in Bad Peterstal – der Schwarzwaldsteig


Der Brückentag wurde kurzerhand als Kurzurlaub genutzt. Eigentlich hätten es die DonauWellen sein sollen aber zwei Großveranstaltungen fegten den Zimmermarkt leer. Ein Blick auf meine to do Liste lies mich auf Bad Peterstal aufmerksam werden. Der Wiesensteig wurde 2012 vom Wandermagazin ausgezeichnet und dieses Jahr steht der Himmelsteig auf der Abstimmungsliste zur Wahl der besten Tageswanderung. Somit können wir hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zur Wandertrilogie von Bad Peterstal gehört auch der Schwarzwaldsteig mit 11 km und 527 Höhenmetern war das unser Einstieg in das Wanderwochenende. Der Steig hat viel zu bieten und lebt von seiner Abwechslung zwischen tiefem Wald und offenen Ausblicken über den herrlichen Schwarzwald. Immer wieder läuft man über Wiesen und eigentlich hätte der Steig in Zeckensteig umbenannt werden müssen. Jede Pause wurde zum entzecken genutzt. Auf dem Schwarzwaldhof Holdersgrund gibt es ein Brunnen der mit kostenlosem Peterstaler Mineralwasser gefüllt ist. Natürlich gibt es auch Hochprozentiges und Alpirsbacher Bier, wer hierauf Durst hat kann sich gegen einen Unkostenbeitrag bedienen. Für Bendix gab es Wasser aus dem Brunnen, nur fand er es doof nicht in den Brunnen steigen zu können, da die Kisten den Weg versperrt hatten. Als Auftaktwanderung sehr zu empfehlen.

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26.05.2017 Himmelsteig


Heute stand der Himmelsteig auf dem Programm. Um den Massen zuvorzukommen ging es bereits um 8 Uhr zum Frühstück, somit konnten wir bereits vor 9 Uhr starten. Die ersten drei Kilometer bestehen eigentlich nur aus unterschiedlich anstrengenden Anstiegen. Nach diesen Anstiegen führt der Weg über freie Wiesenflächen mit vereinzelten Bauernhöfen und man gelangt zu einer Bar im Freien. Hier kann man sich gegen einen Unkostenbeitrag mit Erfrischungen versorgen. Nach einem kurzen Abstieg kommt man zu dem Paradies Felsen. Von hier gelangt man zu dem romantischen Holchenwasserfall. Dieser war leider sehr gut besucht und somit ging es nach einem kurzen Fotostopp zu dem Himmelsfelsen. 100 Meter Aufstieg mussten nochmals bewältigt werden, dafür wird man da oben aber mit einem herrlichen Weitblick auf die bereits zurückgelegte Strecke entschädigt. Nach einer kurzen Pause ging es weiter und nach einem kurzen Aufstieg ging es wieder zurück. Auf dem Rückweg wechseln sich freie Flächen und dichter Wald ab.


Mein Fazit: Der Himmelsteig ist ein sehr schöner Wanderweg und mit 10,6 km und 533 Höhenmetern etwas für fitte Wanderer, zumal man sehr trittsicher sein muss um den Weg unfallfrei bewältigen zu können. Ich bin schon gespannt wie der Wanderweg bei der diesjährigen Wahl zum schönsten Wanderweg abschneidet. Meine Stimme hat er bereits bekommen.


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27.05.2017 Wiesensteig


Heute stand der letzte Steig der Bad Peterstaler Wandertrilogie auf dem Plan. Mit 10,9 km und 446 Höhenmetern ein netter Abschluss. Auf Anraten meines Pensionswirts haben wir den neu eröffneten Buchkopfturm in die Tour eingebaut. Somit erhöhte sich die Strecke um 3 km und ca. 170 Höhenmetern. Kein Problem wir haben ja Zeit. Der Buchkopfturm wurde schnell erklimmt aber genauso schnell ging es die 28 Meter wieder runter. Der Turm ist nichts für Menschen mit Höhenangst. Der Ausblick wurde schnell auf die Kamerakarte gebannt und dann ging es zurück zu Bendix, der wickelte schon wieder Menschen um seine Pfoten und lies sich kräftig durchknuddeln. Ich müsste mir echt mal den Spaß machen und den Maulkorb draufziehen, ob es dann immer noch Menschen gibt die ohne zu fragen einfach fremde Hunde streicheln. Der Umweg hat uns gut eine Stunde gekostet war aber jede Sekunde wert. Nun ging es auf dem Wiesensteig wieder weiter und siehe da die zwei Wanderer, mit denen ich mich gestern bereits ein paar Mal unterhalten habe sind auch wieder da. Nach einem etwas längeren Gespräch stellte sich heraus, dass wir keine 10 km auseinander wohnen. Echt witzig. Der Rückweg der Wanderung ist sehr abwechslungsreich und die Einladung zum Kuchen an der Wegstrecke haben wir doch glatt angenommen. Der Schäferhund eines Mitwanderers wurde auf die andere Seite der Sitzbank gepackt und somit konnten wir stressfrei den Kuchen verdrücken. Gelegentlich gab es kurz Sichtkontakt der beiden Rüden ab eine kurze Ansage die Klappe zu halten wurde von beiden akzeptiert. Wir ließen die beiden ziehen und bedienten uns nochmals an den gekühlten Getränken. Nach dem queren der Straße ging es auf der anderen Talseite weiter. Von hier gibt es steht`s Abwechslung zwischen offenen Wiesen, Wald und der letzte Kilometer führte uns an den wilden Rench entlang. Ein paar Höhenmetern sind hier nochmals versteckt und somit erreichten wir nach fast 7 Stunden unser Auto.


Fazit: Eine anstrengende Tour, wenn man den Umweg zum Buchkopfturm einbaut aber absolut zu empfehlen.


Die Steige sind alle perfekt ausgeschildert und ein Verlaufen ist unmöglich. Immer wieder gibt es die Möglichkeit sich an den Getränkebrunnen mit Sprudel oder Bier einzudecken und sein Obolus kann man einfach in die bereit gestellt Kasse gesteckt werden.


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28.05.2017 Wanderung über die Teufelskanzel in Bad Peterstal-Griesbach


Auf der Suche nach einer weiteren Tour in Bad Peterstal wurde ich auf outdooractive.com fündig. Eine Wanderung rund um die Teufelskanzel wurde als sehr schöne Strecke ausgewiesen. Der Wanderparkplatz liegt bereits auf dem Heimweg und somit perfekt geeignet. Nur die Streckenbeschreibung erwies sich mal wieder als ein Desaster und somit haben wir zu Beginn den falschen Weg eingeschlagen. Der Weg erwies sich als sehr abenteuerlich und wir haben den Rundweg eigendefiniert bewältigt.


Zum Schluss waren es 10,5 km und 349 Höhenmeter. Ein fast gelungener Abschluss unseres Kurzurlaubs.

 

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Kurzurlaub DonauWellen Wanderungen

 

03.06.2017

 

DonauWelle "Donauversinkung"


13 km mit 265 Höhenmetern An- und Abstieg


Feiertage müssen genutzt werden und somit waren wir über Pfingsten wieder unterwegs. Da für diesem Samstag schwere Gewitter vorhergesagt wurden, entschied ich mich für die 4 stündige DonauWelle Donauversinkung für den Einstieg ins Wochenende. Dank Navi war der Parkplatz schnell gefunden und bereits um 10 Uhr waren wir unterwegs. Auf dem Parkplatz stand ein Fahrzeug, somit waren wir fast alleine unterwegs. Gleich zu Beginn wandert man an der Baby-Donau entlang und die Stelle, an dem an ca. 155 Tagen im Jahr die Donau versinkt war schnell erreicht. Leider hatten wir nicht das Glück mit der versinkenden Donau und Bendix konnte an der Stelle ohne Mühe baden. Der weitere Wanderweg führte durch einen herrlichen Wald und an ein paar Waldlichtungen entlang. Die Luft war sehr gedrückt und somit begann nach ca. 5 km das Donnergrollen. An der Doline Michelsloch wurde eine kurze Pause eingelegt und schnell das Wetterradar gecheckt. Es zeigte die ersten Gewitter in einer Entfernung von 15 km aber es war kein Gewitter unterwegs zu uns. Somit konnten wir entspannt die restlichen km angehen. Ein weiteres Highlight ist der Blick ins Hegau auf die Vulkankrater. Noch ein weißer Fleck auf meiner Wanderkarte aber die Unterlagen liegen bereits zu Hause und wer weiß, vielleicht ist das dieses Jahr auch noch drin. Ein nächstes Ziel ist der Vulkankrater Höwenegg. Nach einem herrlichen Mix aus freien Flächen und Waldwegen erreichten wir wieder den Wanderparkplatz, der in der Zwischenzeit gut gefüllt war.

 

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Donauversinkung

 

Vulkankrater Höwenegg

 

 

04.06.2017


DonauWelle "Eichfelsen-Panorama"



12,5 km mit 417 Höhenmetern An- und Abstieg


Nachdem es in der Nacht schwere Gewitter gab und am Morgen immer noch schwere schwarze Wolken am Himmel standen ging es kurzentschlossen zur DonauWelle Eichfelsen-Panorama Tour. Der Einstieg liegt eigentlich am Kloster Beuron aber da die meisten Wanderer erst um 10 Uhr starten und ich die Eichfelsen für mich haben wollte, entschied ich mich am Rauhen Stein zu parken und von dort zu starten. Mein Auto war das einzige auf dem Parkplatz und nach ca. 30 Minuten haben wir den herrlichen Aussichtsplatz bereits erreicht und der Plan ging auf. Wir hatten die Aussichtsplattform für uns alleine. Nach dem herrlichen Ausblick ging es ins Donautal. Der Weg war sehr rutschig und eine erste kleine Herausforderung unfallfrei unten anzukommen. Im Tal angekommen ging es über die Brücke entlang der Donau bis zur Maurushöhle. Während ich mir die Höhle angeschaut habe konnte Bendix die Pfoten in der Donau kühlen und nachtanken. Der weitere Wanderweg führte auf halber Höhe zum Kloster Beuron. Den kleinen Abstecher zur Petershöhle haben wir natürlich auch mitgenommen. In Beuron angekommen hatten uns die Touristenmassen wieder. Der Parkplatz war zum Bersten gefüllt und wir legten nochmals einen Zahn zu um wieder unsere Ruhe zu haben. Nun stand der ca. 2 km lange Anstieg an. Die 200 Höhenmetern waren aber überhaupt kein Problem und mühelos erreichten wir wieder unseren Parkplatz, der in der Zwischenzeit und voll war.


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Eichfelsen Aussicht

 

Kloster Beuron

 

 

05.05.2017

 

DonauWelle „Donaufelsen-Tour“


16,5 km und 640 Höhenmetern An- und Abstieg


Eigentlich sollte dieser Tag schön werden. Allerdings hatte sich der Wettergott anders entschieden. Frei nach dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“ wurde der Regenschirm und Regenponcho eingepackt. Der Wanderparkplatz Knopfmacherfelsen wurde durchs Navi schnell gefunden und 7 Fahrzeuge zeigte uns, dass wir heute nicht alleine sind. Gleich zu Beginn hatte man von der Aussichtsplattform ein herrlichen Blick auf die Knopfmacherfelsen und auf den ersten paar Kilometer hatte man immer wieder herrliche Ausblicke ins Donautal. An dem Aussichtspunkt Leibfelsen schlugen wir den falschen Weg ein und sind direkt an der Hangkante ins Tal abgestiegen. Nach einem abenteuerlichen Weg sind wir mit einem etwas größeren Umweg wieder auf den Wanderweg gekommen. Glück gehabt, nur kurz habe ich überlegt, ob wir den Weg wieder zurück müssen. Dies blieb uns erspart. Nach einem Anstieg erreichten wir die Ruine Kallenberg, die wir bereits von der anderen Seite gesehen haben und nun folgte ein ständiges hoch und runter. Der Wanderweg war durch den Regen sehr rutschig und meine im Auto zurückgelassenen Wanderstöcke hätte ich sehr gut gebrauchen können. Der Weg zum Schloss Bronnen ist immer wieder mit Ausblicke ins Tal gespickt und somit konnten wir sehen, dass wir unserem Zwischenziel Schloss Bronnen immer näher kamen. Am Schloss angekommen wurde natürlich wieder ein Photostopp eingelegt und wie immer hatte ich bei dem Erreichen eines Highlights für die Wanderzeichen kein Blick mehr übrig. Hier entging mir kurzfristig, dass der Wanderweg vor dem Schloss ins Tal führte. Nun gut, der Umweg war ein Kilometer lang und führte uns in einer etwas größeren Schleife ebenfalls zum Jägerhaus. Am Jägerhaus angelangt konnte Bendix wieder in die Donau und der Steg über die Donau ist schon sehr abenteuerlich, da die Bohlen zu meinem Leidwesen sehr wackelig sind. Nun ging es wieder zurück zu den Kopfmacherfelsen und auf ca. 2 km sind 150 Höhenmetern zu überwinden. Nach gut 6 Stunden erreichten wir wieder unser Auto und mit vielen neuen Eindrücken machten wir uns nach dem langen Wanderwochenende wieder auf dem Heimweg.

 

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Schloss Bronnen

 

Aussicht von den Kopfmacherfelsen

 

 

 


 

 

 

 

15.06. bis 21.06.2017

 

Die Alpenüberquerung

von Tegernsee nach Sterzing

 

Lange war es mein Wunsch die Alpen zu überqueren, zu lange habe ich nur den E5 im Kopf gehabt. Diesen Weg habe ich mir allerdings nicht zugetraut. Letztes Jahr dann der Hinweis, einmal über die Alpen und das auf einer wesentlich leichteren Tour. Feuer und Eis Touristik machen es möglich das ganze mit Gepäcktransfer zu buchen. Also sprach nichts mehr dagegen das Projekt endlich anzugehen.

 

14.06.2017 Anreisetag


Viele Staus waren angesagt und so war es auch. Mit viel Geduld ging zum Tegernsee. Mit über 1 Stunde Verspätung bin ich im Hotel angekommen. Gleich zu Beginn wurde geklärt, wo das Auto über die Zeit der Wanderung abgestellt werden kann und der Busfahrplan von Kreuth musste gecheckt werden. Bendix durfte dieses Mal nicht mit, 7 Tage am Stück zu wandern, wollte ich seiner Schulter nicht zumuten.


Am späten Nachmittag ging es zum flanieren nach Tegernsee und der Tag wurde mit einem leckeren Essen ausklingen lassen.


15.06.2017 1 Etappe Gmund nach Wildbad Kreuth (24 km 220 m Aufstieg - 180 m Abstieg)


Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zum Parkplatz und von dort in Richtung Tegernseer Höhenweg. Nach vielen tollen Ausblicke auf den Tegernsee erreichte ich die Ortschaft, ab hier ging es direkt am See entlang bis man nach Rottach-Egern kam. Die Möglichkeit den See mit einem Boot zu überqueren habe ich nicht genutzt. Nachdem ich mich durch die Ortschaft durchgekämpft hatte ging es auf stilleren Pfaden in Richtung Wallbergbahn. Nochmals ging es durch Rottach-Egern bis man die Weißach erreichte. Hier läuft ein Pfad direkt an der Weißach entlang. Nach 10 km gelangt man zum Tagungshotel Altes Bad. Hier sind Massen von Menschen unterwegs und nach einem kleinen Abstecher zur morgigen Tour (war mal wieder nicht geplant) erreichte ich die Bushaltestelle Siebenhütte. Der Bus fuhr 25 Minuten später und dank dem Busfahrer gelang gerade noch rechtzeitig das Umsteigen. Der andere Bus wartete schon und so hatte ich mal wieder Glück gehabt. Die Bushaltestelle lag direkt vor meinem Hotel und somit musste ich nur noch die Straße überqueren und war an meinem zweiten Hotel (Wiesseer Hof) angekommen. Nach der mehr als notwendigen Dusche ging es zum Abendessen. Der Schweinekrustenbraten mit Rotkraut und Kartoffelknödel war eine Sensation und kann ich nur jedem empfehlen.

 

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16.06.2017 2. Etappe Wildbad Kreuth nach Achenkirch (16 km 850 m Aufstieg -

800 m Abstieg)


Der Wetterbericht für diesen Tag brachte Gewitter und Regen und so war es leider auch. Es schüttete während des dreieinhalbstündigen Aufstiegs zur Baubergalm in Strömen. Die erste Regenjacke war bereits nach 2 Stunden nicht mehr dicht und so kam der Regenponcho zum Einsatz. Der Aufstieg wurde sehr durch den rutschigen und nassen Boden erschwert und war nur durch den Einsatz der Wanderstöcke zu meistern. Kurz vor der Blaubergalm stieg Rauch auf. Eine kleine Tanne fiel einem Blitzeinschlag zum Opfer. Auf der Blaubergalm wurde ein Kaminwurz mit Brot verdrückt und bevor die größere Wandergruppe startete wollte ich wieder los. Die Alm ist der höchste Punkt der heutigen Tour und somit geht es nun zurück ins Tal. Der Weg verläuft über einem breiten Forstweg und stellt keine Herausforderung dar. Neben dem Wanderweg verläuft der Klammbach der immer wieder durch Wasserfälle auf sich aufmerksam macht. Nach 2 ½ Stunden erreichte ich die kleine Ortschaft. Die letzten 400 Meter verliefen direkt an einer stark befahrenen Straße und die 30 Minuten bis zum Ankunft des Buses wurde mit den restlichen Mitwanderer verbracht. Der Bus kam mit kleiner Verspätung und fuhr uns in die Nähe des Hotels. Der letzte Anstieg des Tages wurde bewältigt und im Hotel eingecheckt. Im Hotel musste dann die ganzen Sachen erst mal zum trocknen ausgebreitet werden bevor es unter die Dusche ging.

Das Abendessen gab es um 20 Uhr im Hotel. Den „nicht geführten“ Feuer und Eis Teilnehmer wurde einen Tisch zugewiesen und so ergaben sich sehr nette Gespräche. Das Essen war mal wieder sehr lecker und reichhaltig.

 

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17.06.2017

3. Etappe Achenkirch nach Maurach (am Achensee) 14 km 200 m Aufstieg - 200 m Abstieg


Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück ging es von Achenkirch nach Maurach. Nachdem der See erreicht war ging es auf einem Steg neben dem See entlang. Der Weg verlangt ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit, den es geht immer hoch und runter. Die Gaisalm war nach 1 ½ Stunden erreicht und ohne Pause ging es Richtung Pertisau weiter. Das Tourisdorf wurde um ein Eis erleichtert und nun stand der Weg nach Maurach an. Von hier läuft der Fußweg direkt am See entlang und immer wieder konnte man den Kiteserfern zuschauen. Der Weg zum Hotel zog sich wie Kaugummi und ein Supermarkt auf dem Weg wurde um ein Brötchen und Schinken erleichtert, da außer einem Eis unterwegs nichts leckeres zu finden war. Im Hotel war wieder für die Feuer und Eis Touris ein Tisch reserviert und somit klang der Abend mit interessanten Gespräche aus.

 

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18.06.2018 4. Etappe Maurach nach Hochfügen 11,5 km 700 m Aufstieg - 500 m Abstieg


Pünktlich um 9 Uhr stand der Bus vor dem Hotel und brachte uns zur Talstation Geolsbahn. Hier hatte man die Möglichkeit mit dieser hochzufahren oder zu laufen. Natürlich hieß es für mich hoch laufen. Der Aufstieg bis zur Gartalm verschlang für heute die meisten Höhenmetern. Nachdem ich nach ca. 2 Stunden die Alm erreicht hatte wurde erst mal zu Mittag gegessen. Unter dem Berg von Käse war das Brot versteckt und frisch gestärkt ging zur nächsten Alm. Der Weg führte durch eine wunderschöne Landschaft mit Alpenrosen und immer wieder änderte sich der Ausblick auf die umgebenden Berge. Nachdem die Alm bereits nach einer Stunde erreicht war ging es gleich weiter. Unterbrochen wurde dieses Teil der Wanderung nur durch ein kleines Fotoshooting der Mitwanderer. Ab der Alm ging es zunächst noch kein kleines Stück bergauf, danach stand der Abstieg auf einer breiten Forststraße nach Hochfügen an. Eine eher langweile Angelegenheit aber bei einer kurzen Pause auf einer Bank gesellten sich zwei Fahrradfahrer dazu und somit gab es noch einen kurzen Plausch. Zielsicher bin ich in Hochflügen ins falsche Hotel gerannt aber das richtige Hotel lag Gott sei Dank nur gegenüber. Dort angekommen wurde ein mega tolle Zimmer bezogen. So einen Luxus hatte ich bei einer organisierten Wanderreise noch nicht. Das Abendessen fand in gewohnter Manier mit den Mitwanderern statt, somit war wieder für tolle Unterhaltung gesorgt.

 

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19.06.2017 5. Etappe Hochfügen nach Mayrhofen 11 km 900 m Aufstieg - 400 m Abstieg


Diese Etappe startete direkt vom Hotel aus. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es auf die Strecke. Durch das Tal schlängelte sich der Wanderweg immer Bergauf. Nicht steil aber stetig ging es Bergauf bis man an einen Wasserfall gelangte der überquert werden musste. Kurz zuvor fehlte das Schild aber ein Blick in die Wanderkarte ergab Klarheit und Mitwanderer gaben Zeichen, dass wir auf die richtigen Weg sind. Nachdem ich von Stein zu Stein über den Wasserfall gesprungen bin ging es rechts direkt den Berg hoch. Nur ausgetretene Stellen und das rot-weiß-rote Wanderzeichen zeigten den Weg. Immer wieder hatte ich das Gefühl nun oben angekommen zu sein, nur um ein paar Meter weiter festzustellen das es immer noch bergauf ging. Nachdem der Gipfel erreicht war hatte man einen sagenhaften Blick auf die Tuxer Alpen. Die Rastkogelhütte (2117 m) kam auch zum Vorschein und war nach weiteren 15 Minuten erreicht. Nach einer Stärkung mit Topfenstrudel ging es auf die zweite Hälfte der Wanderung. Hier hatte man die Möglichkeit über einen Bergsattel zur Jausenstation Melchbolden zu wandern oder unterhalb des Bergsattels zu bleiben. 200 Höhenmeter hätte ich mir sparen können aber stand für mich nicht zur Debatte. Der Aufstieg zum Mitterwandkopf war sehr anstrengend aber ohne Probleme zu meistern, zumal ich Mitwanderer folgenden konnte. Allerdings war der ausgetretene Pfad direkt auf dem Sattel eine kleine Herausforderung für Menschen mit Höhenangst. Hinter dem zweiten Gipfel ging es sehr steil bergab und fast wäre ich auf ein Murmeltier getreten das pfeilschnell auf dem Weg in seinen Bau war. Nachdem der Arbiskopf erreicht war ging es auf einem Serpentinenweg zur Jausenstation Melchboden hinunter. Um 15.50 Uhr fuhr der Bus und die Zeit hatte für ein Eis und einen Cappuccino gereicht. 6,40 € kostete die Bus- und Bahnfahrkarte nach Mayrhofen und war schon sehr abenteuerlich, da man von 2000 Höhenmetern auf 605 Höhenmetern hinabfährt. Der Anschluss an die Bahn klappte ohne Probleme und somit erreichten wir um 17.35 Uhr unser Hotel. Ein Busshuttle brachte uns in das 1,2 km entfernte Hotel in dem unser Abendessen stattfand. Nach einem reichhaltigen sehr guten Abendessen machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg zu unserem Hotel.

 

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20.06.2017 6. Etappe Mayrhofen nach Gruben 17 km 550 m Aufstieg -

850 m Abstieg


Um 9.10 Uhr fuhr der Wanderbus vom Busbahnhof zum Schlegeisspeicher. Der Transfer kostete 8,10 € und dauerte über eine Stunde. Auf 1805 Höhenmetern angekommen ging es im Zamser Grund in Richtung Pfitscherjoch. Der Weg ist traumhaft mit Felsplatten und Treppen hergerichtet und immer wieder hat man tolle Aussichten auf Wasserfälle. Nach einer Stunde erreicht man die bewirtschafte Lavitzalm auf 2095 m. Nach einer kurzen Rast ging es in Richtung Pfitscherjochhaus weiter. Der Weg dorthin wird etwas steiler und nach ca. 1 Stunde erreichte ich das Haus. Vorher wandert man über die italienische Landesgrenze was natürlich für einen kurzen Fotostopp für Mitwanderer genutzt wurde. An der Hütte selbst gab es nur ein kurzer Stopp, da der steile Abstieg nach Stein anstand. Der Weg hat es wirklich in sich und geht über Eisfelden, Wurzeln und lose Steine in die Tiefe. Auf diesem Weg sind mir wieder die beiden Alpenüberquerer vom Fotostopp begegnet. Die beiden laufen von München nach Venedig. 5 bis 6 Wochen wollen sie unterwegs sein. Für mich unvorstellbar – Respekt auf ganzer Linie! Nach einem sehr langen und steilen Abstieg der immer wieder durch Bachläufe führte erreichte ich Stein. Hier verlief ich mich kurz aber dank zwei Mitwanderer bin ich wieder auf den richtigen Weg gekommen und nun hieß es Anschluss halten. Der Weg nach Grub zog sich noch weiteren 1 ½ Stunden aber dann hatte ich das Hotel erreicht. Das Abendessen fand wieder in gewohnter Manier statt und wieder gab es ein ausgezeichnetes Essen.


Ach, hatte ich schon mal erwähnt, dass ich neugierige Kühe überhaupt nicht mag.

 

Bilder der 6. Etappe gibt es hier

 

21.06.2017 7. Etappe Gruben nach Sterzing 15 km 150 Höhenmetern Aufstieg 650 Höhenmetern Abstieg


Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zur letzten Etappe. Nochmals lief man viel an der Straße bis man in einen herrlichen Forstweg abbiegen konnte. Den Weg am Wöhr Stausee habe ich übersehen und bin einen Umweg auf der Straße gelaufen. Nur knapp bin ich einem Zusammenstoß mit einem Holzlaster entkommen und war schon recht froh als der richtige Weg in Sicht kam. Nun ging es mit riesen Schritten Richtung Tufler. Hier war die einzige Einkehr auf diesem Weg. Allerdings habe ich das Restaurant nicht gefunden und bin weitergelaufen. Kurz vor Wiesen holten mich, nachdem ich mich mal kurz richtig verfranzt hatte, Erika und Anita ein und so sind wir zu Dritt nach Wiesen gelaufen und haben eine kurze Rast in einem Café gemacht. Von hier ging es zum Endspurt der Wanderung. Auf den letzten drei Kilometer ging es am Schloss Moos vorbei. Hier wurde gerade eine neue Steinmauer aufgesetzt und die netten Bauarbeiter halfen mir über die Mauer. Als Sterzing in Sicht kam hatte ich nur noch ein Belohnungseis im Kopf und das erste Eiscafè wurde ohne zögern angesteuert. Nach dem Bezug des Zimmers und einer Dusche wurde Sterzing erkundet und ein bisschen eingekauft. Die Stadtführung lies ich mir nicht entgehen und somit gab es noch ein bisschen Kultur zum Abschied. Das Abendessen im Hotel wurde an einem 10 er Tisch im Kreise der „freilaufenden“ Mitwanderer genossen.

 

Bilder der 7. Etappe

 

Fazit: Die Wanderung war hervorragend von Feuer und Eis Touristik organisiert. Sämtliche Hotels waren einfach nur toll und das Essen immer ausgezeichnet. Allerdings würde ich diese Wanderung nicht mehr gleichzeitig mit einer "geführten" Wandergruppe machen. Im nachhinein bin ich sehr froh, dass Bendix nicht dabei war, denn in meinen Augen ist dieser Weitwanderweg für so einen großen Hund nicht ohne Einschränkungen zu machen.

Wer hofft auf dieser Wanderung abzunehmen, muss ich leider enttäuschen, ich habe ein kg zugenommen und hoffe inständig, dass es nur Muskel sind.

 



Simonswald

 

23.06.2017 Kandel-Tour Josef-Seger-Weg 7 km

245 Höhenmetern Auf- und Abstieg


Auf der Flucht vor dem Ohrnberger Dorffest bin ich kurzentschlossen in den Schwarzwald abgehauen. Der Simonswald sollte es diesmal sein. Nachdem ich am Vormittag noch etwas zu erledigten hatte ging es erst um 11 Uhr auf die Autobahn und nachdem die Fahrt etwas staubelastet war kam ich erst um 17 Uhr im Schwarzwald an. Kurzfristig wurde umdisponiert und die kurze Kandel Tour gewählt. Angegeben war die Tour mit 2,5 Stunden, wir sind sie problemlos in 2 Stunden gelaufen. Leider war die Aussicht vom Kandel nicht sehr gut aber dafür war es da oben ca. 8 Grad kälter an in Freiburg. Also alles richtig gemacht.

 

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24.06.2017 Wildbach-Tour 11,5 km 668 Höhenmetern Auf- und Abstieg


Heute stand die Topwanderung Wildbach-Tour an. Im Wandermagazin wird diese Tour unter den 99 besten Wanderungen in Deutschland geführt und ich war schon sehr gespannt. Dank Navi war der Gasthof Engel schnell gefunden und der Wanderparkplatz hatte noch ein paar Plätze frei. Eine Informationstafel erklärt die Tour ausführlich allerdings fehlte der Hinweis der Laufrichtung und ich stellte zu spät fest, dass ich die falsche Richtung gewählt hatte und somit hatten wir auf den ersten vier Kilometer fast den ganzen Anstieg zu bewältigen. An der bewirtschafteten Hütte angekommen gab es eine Speckplatte und auch Bendix bekam den einen oder anderen Happen ab. Von dem Wanderheim ging es ab in die Teichschlucht. Zuerst musste eine Kuhweide überquert werden und vielleicht kann mir mal jemand erklären warum es sein muss mit einem Hund eine Kuhweide zu durchqueren. Es war nur ein kurzes Stück allerdings ist das nicht lustig mit drei neugierigen Kühen im Genick. Bendix fand die aufdringliche Kuh auch nicht lustig und machte seinem Unmut mit einem lauten Beller Luft. In der Teichschlucht angekommen, konnte Bendix erst mal seinen Durst löschen. Nachdem man die Teichschlucht hinter sich gelassen hat geht es an der Wilden Gutach entlang, bis man 3,5 km später wieder am Gasthof Engel ankommt.


Die Tour wird als äußerst anspruchsvoll mit vielen Höhenmetern, schmalen Pfaden und steilen Abstiegen ausgewiesen. Kann ich nur bestätigen allerdings ist die Tour mit ein bisschen Trittsicherheit gut zu laufen und bietet wirklich viel.

 

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25.06.2017 Die wahre Donauquelle Tour

12,6 kn 337 Höhenmetern Auf- und Abstieg


Zum Schluss sollte es nochmals etwas besonderes sein und da wir bereits vor ein paar Wochen an der Donauversinkung waren, wollte ich mir die Donauquelle anschauen. Auf dem Weg dorthin ging es an der Elzquelle vorbei und nach einer kurzen Wegstrecke war der Kolmenhof erreicht. Der Gasthof lud zu einem Mittagessen ein und die vegetarischen Ravioli mit Salat waren echt lecker. Nach dem Essen sind wir die paar Meter zur Donauquelle gelaufen, die unterhalb des Gasthofes liegt. Die Bregquelle gilt als die wahre Donauquelle und ist schon sehr schön hergerichtet. Im Anschluss ging es weiter zum Aussichtsturm „Auf dem Brend“. Zwar hatte wir heute keine gute Fernsicht aber der Feldberg und der Kandel waren sehr gut erkennbar. Nun ging es zurück und da es bis dahin fast keine Höhenmeter gab, versteckten die sich auf den letzten zwei Kilometern.


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16.07.2017

 

Vier Burgen Tour Nothweiler

 

10,9 km und 384 Höhenmeter Auf- und Abstieg


Die Anfahrt nach Nothweiler gestaltete sich aufgrund der zwei Vollsperrungen etwas schwierig aber Dank der Umleitungsschilder sind wir dann doch noch ans Ziel gekommen. Tante Nafi hatte die Pause auf dem Parkplatz in Nothweiler äußerst nötig, die Rechenleistung unterwegs hatte ihr alles abverlangt. Nun war das mobile Nafi an der Reihe und schnell war der Einstieg zur Wanderung gefunden. Nach wenigen Kilometern war die erste Burg erreicht. Letztes Jahr hing die Wegelnburg als Kalenderblatt in meinem Arbeitszimmer, dieses Jahr wollte ich sie im Original sehen. Nach dem Abstecher zur Wegelnburg ging es direkt zur nächsten Burg. Die Ruine Hohenbourg liegt schon auf der französischen Seite und ist schnell erreicht. Auf eine Klettertour zur Burg habe ich verzichtet, da der Andrang sehr groß war. Die nächste Burg war die Burg Löwenstein. Auch hier kann man die Ruinen besteigen und auch hier war der Andrang sehr groß. Die nächste Ruine ist über zwei verschiedene Wege erreichbar und wir haben uns für die längere Route entschieden, da der kürzere Weg stark von Mountenbikefahrern genutzt wird. Am Ende des Weges wartete die Ruine Fleckenstein. Auch hier waren gefühlt eine Million Menschen unterwegs und nach einer Essenspause ging es zurück nach Nothweiler.

 

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30.07.2017 Besuch des Donauries


Der Ipf im Donauries schwirrte mir schon seit längerer Zeit im Kopf herum. Am Zisterzienserinnenkloster in Kirchheim am Ries liegt der Startpunkt des Keltenwanderwegs, mit 15 km und 340 Höhenmeter leicht machbar, allerdings nicht mit meiner Mutter im Schlepptau und 30 Grad schwülwarme Hitze. Somit ist die Entscheidung gefallen die Höhepunkte der Wanderung einfach mit dem Auto abzugrasen. Begonnen haben wir auf halber Höhe des Ipf und sind den Rest im gemächlichen Tempo hoch gelaufen. Die Baumallee spendete Schatten und oben angekommen ging ein frischer Wind. Die Aussicht war einfach nur herrlich und die Informationstafeln belehrten uns über die Entstehung des Ipfs. Nicht der Einschlag war für die Entstehung verantwortlich, sondern er entstand durch die Auswaschung des Gesteins. Die Kelten hatten am Ipf auch schon Ihren Spaß und somit kann man dort die Rekonstruktion eines keltischen Fürstensitzes samt Verteidigungswall besichtigen. Lesewütige können sich im dazugehörigen Infopavillon ein reichhaltiges Wissen anlesen.


Nach ausgiebiger Würdigung des Ipfs ging es mit dem Auto in das nahegelegene ehemalige Zisterzienserinnenkloster Mariä Himmelfahrt. Ein imposanter Bau der einen Besuch auf jeden Fall verdient hat. Die Kühle im Kirchenschiff tat an diesem heißen Sommertag wirklich gut. Der angrenzende Klostergarten ist riesig und mit alten Obstbäumen bepflanzt.


Die Hitze wurde immer unerträglicher und somit viel die Entscheidung die Stadt Nördlingen mit seiner tollen Altstadt anzusteuern. Der Eisbecher in der Altstadt hat wirklich toll geschmeckt und das Ambiente war einfach nur herrlich. Auf dem Rückweg wollten wir noch das Schloss Kapfenburg besuchen. Leider war auf dem Rückweg der A8 ein Stau von 16 km angesagt und unser Navi leitete uns nicht mehr dort vorbei, somit kurzerhand auf den nächsten Besuch des Donauries verschoben. Auf dem Hinweg war leider die Bundesstraße aufgrund eines Autobrandes gesperrt, sonst wäre es unser erstes Ziel geworden.

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06.08.2017 Zwei Schlösser Tour in Hohenlohe


13 km mit 301 Höhenmetern Auf- und Abstieg


In Kocherstetten beginnt der zwei Schlösser Tour mitten in dem kleinen Städtchen. Gleich zu Beginn stand der Aufstieg zum Schloss Stetten an. Eine Ungenauigkeit der gps Daten meines mobilen Navis brachte uns gleich zu Beginn einen kleinen Umweg ein der uns den sehr steilen Anstieg ersparte und uns auf einem breiten Forstweg hinter Schloss Stetten herumführte. Hier liegt die Baumallee, mit vielen verschiedenen beschriebenen Baumarten und entlohnte uns für den kleinen Umweg. Die Seniorenresidenz übertraf alle meine Erwartungen und dem Schloss wurde ebenfalls einen kleinen Besuch abgestattet. Der Wanderweg führt von dort in die erste Klinge unserer Wanderung und auf der anderen Seite erreichten wir Vogelsberg. Hier kann Stutenmilch erworben werden und da es Sonntag war, haben wir es gar nicht erst versucht und sind gleich weitergewandert. Hinter Vogelsberg und vor Tierberg erwartete uns die nächste Klinge, den Einstieg hatten wir nur aufgrund des Stehenbleibens von Bendix bemerkt und der steile Ab- und Anstieg hatte es in sich. Nach der Klinge erreicht man Tierberg mit seinem bekannten Schloss. Von dort führt ein wunderschöner Weg, der auch Teil des Kocher-Jagst Trails ist, hinab zum Kocher. Nun galt es noch ein ganzes Stück den Kocher hoch zulaufen, da dort die Brücke über den Kocher führt. Die restlichen 3,5 Kilometer führten uns zurück nach Kocherstetten, allerdings auf dem Radweg. Asphaltiert und mit zahlreichen Radfahrern nicht gerade ein schöner Ausklang der Wanderung.

 

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12.08. bis 16.08.2017

Der Weitwanderweg "Königsweg"


Vier Etappen - 74,4 km – 4824 Höhenmetern Auf- und Abstieg



11.08.2017 Anreise nach Maria Alm


Stau, Stau und nochmals Stau. Nach sechs Stunden erreichte ich die kleine Ortschaft Maria Alm in der Nähe von Saalfelden. Eine Erkundung der kleinen Ortschaft ist für heute ausgefallen und ich habe mir gleich ein Gaststätte gesucht. Der große Hunger wurde mit einer Pizza gestillt und danach ging es zurück ins Hotel um die Sachen für die morgige Etappe zu richten.


12.08.2017 Erste Etappe Maria Alm nach Dienten


16,2 km bei 932 Höhenmeter Aufstieg und 969 Höhenmetern Abstieg


Nach dem reichhaltigen Frühstück in der Pension ging es mit der Gondel zum Ausgangspunkt der Wanderung. Auf dem Natrun Höhenweg ging es über Stock und Stein zum Gasthof Jufen. Für eine Pause war es zu früh und somit ging es gleich weiter. Die ersten Weiden mit Kühe standen zur Überquerung an und zu meiner Erleichterung waren sie alle friedlich. Nach über einer Stunde erreichte ich die Ortschaft Hinterthal. An der Kirche ging es aus der Ortschaft wieder heraus und der steile Anstieg zur Pichlalm stand an. Immer wieder regnete es und der Weg dorthin war zu Beginn sehr steil und im Anschluss sehr nass und rutschig. Auf der Pichlalm wurde ein Speckbrot bestellt und im Anschluss ging es auf dem Filzensattel in Richtung Dienten. Nach nochmals zwei Stunden bin ich in Dienten angekommen und die Pensionssuche war schnell erfolgreich.

 

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13.08.2017 Zweite Etappe


16,7 km 1144 Höhenmetern Aufstieg 500 Meter Abstieg


Eigentlich sollte der Wandertag heute mit einer Busfahrt beginnen, da ich aber 40 Minuten hätte warten müssen, beschloss ich kurzerhand die Strecke zu laufen und am Ende den Wanderbus zu nehmen. Das erste Etappenziel für heute war die Erichhütte nach zweieinhalb Stunden war das erste Ziel erreicht und von dort hatte ich einen herrlichen Blick zurück nach Dienten und ein toller Ausblick auf den Hochkönig. Das Käsebrot stärkte mich für den anstehenden Höhenweg. Immer am Hochkönig entlang schlängelt sich ein traumhaft schöner Höhenweg. Immer wieder kommt man mit Mitwanderer in Kontakt und der mit drei Stunden veranschlagte Weg zog sich in die Länge. Nach vier Stunden bin ich am Arthurhaus ausgekommen und der 5,5 km lange Abstieg auf dem Erzweg, bei den Einheimischen auch Kniekiller genannte, wurde durch den Postbus ersetzt. Mit der kostenlosen Hochkönigcard wurde nun der Weg zur Pension angetreten. Nach einer Runde unter der Dusche ging es zum Abendessen ins Dörflein und das Rumpsteak war gigantisch und kann gerne wiederholt werden.

 

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14.08.2017 Der Ruhetag


5,5 km 670 Höhenmetern Aufstieg


Tja, Ruhetag. Langweile. Nee, nicht mit mir. Also was soll es werden. Nachdem gestern ja 5,5 km gefehlt haben wollte es diese nachholen, allerdings nicht runter sondern hoch. Also Rucksack geschnappt und los. Der Erzweg bietet immer wieder den Ausblick auf den Hochkönig, gepaart mit allerlei Informationen rund um den Erzabbau. Nach 2 ¾ Stunden war ich oben an der Arthurhütte angekommen und da heute die Stundenangaben zum Weg nicht hingehauen haben und ich 1 ½ Stunden bis zur Abfahrt des Wanderbuses hatte gab es bei der Hütte Spagetti mit Tomatensoße. Den Murmeltiere Manfred und Co wurde auch noch ein Besuch abgestattet. Mit dem Wanderbus ging es gemütlich zurück nach Mühlbach und da es noch früh war ging es zur Gondelstation. Die Hochkönigcard bietet den Vorteil kostenlos hochzufahren und den Ausblick einfach zu genießen und genau das habe ich gemacht.

 

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15.08.2017 Die dritte Etappe


12 km bei 1245 Höhenmetern Aufstieg und 500 Höhenmetern Abstieg


Also wieder zur Gondelstation und statt mit dieser hochzufahren geht es zu Fuß hoch. Dies scheint nicht sehr beliebt zu sein, da nur 3 Wanderer mit mir unterwegs waren. Nach 670 Höhenmetern kommt man oben an der Bergstation an und von hier ist es nochmals eine gute Stunde zum Schneeberg. Der steile Anstieg hat es schon in sich aber der Blick von oben ist einfach gigantisch. Das nächste Gipfelkreuz ist das Schneebergkreuz das eigentlich nicht auf der Karte des Königsweges eingetragen ist. Von diesem Gipfelkreuz geht es auf sanften Hügel ständig hoch und runter und immer wieder hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Berge. Die geplante Einkehr bei der Sunnhüttl wurde gestrichen, da die Hütte seit zwei Jahren nicht mehr bewirtet wird. Echt Schade aber leider nicht zu ändern. Am Bürglalmlift angekommen habe ich den steigen Abstieg durch den Lift ersetzt. Ein toller Ausblick ist garantiert und knieschonender ist es auch noch. In der Pension Gebauer angekommen wurde der Koffer in den zweiten Stock geschleppt und nach einer notwendigen Dusche ging es zum Italiener eine Pizza Hawaii sollte das Kaloriendefizit minimieren und natürlich auch den Hunger stillen.

 

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16.08.2017 Die vierte Etappe und gleichzeitig die Königsetappe


22.6 km 1360 Höhenmeter Aufstieg 1525 Höhenmetern Abstieg


Die letzte Etappe hatte es nochmals richtig in sich. Der steile Anstieg und der dabei einsetzende Regen machte das ohnehin nicht leichte Gelände noch schwieriger. Das Klingspitzkreuz kam in der Ferne in Sicht und somit war der Weg klar. Zwar ist das Gipfelkreuz nicht auf dem Originalweg vorgesehen aber was soll`s auf die 100 Höhenmeter kommt es heute auch nicht an. Nach dem nächsten Gipfelkreuz, dem Hochkasern, führte mich die Wegführung in eine falsche Richtung und der Weg endete an einem Stachelzaun. Also wieder den ganzen Weg zurück und nach dem richtigen Weg suchen. Hier wird der Wanderer aber alleine gelassen und da die Kühe hier ihre eigenen Wege machen war ich mir nicht sicher ob ich noch auf dem richtigen Pfad bin. Der Hundstein kam in Sicht und somit war wenigstens die Richtung klar. Nach ca. 1 Stunde querfeldein war ich wieder auf dem Weg und der Hundstein kam immer näher. 30 Minuten war für die Ausstieg dafür veranschlagt aber nachdem des noch 4 Stunden bis nach Maria Alm sein sollte, habe ich darauf verzichtet. Der anstehende Abstieg hatte es in sich und somit war ich froh unfallfrei in Maria Alm angekommen zu sein.

 

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Fazit dieses Weitwanderwegs:

Wenn man den Originalweg läuft, ist er echt nichts für Weicheier. Die steilen Anstiege sind zwar immer zu Beginn der Tagesetappe aber insgesamt ist der Weg nicht leicht zu laufen. Der Königsweg geht immer wieder durch unwegsames Gelände und die Regenfälle der letzten Tage haben so manchen Abschnitt des Weges in ein Sumpfgebiet verwandelt. Immer wieder trifft man auf Kühe und muss deren Weiden überqueren, so manche Kuh findet den Wanderweg als ideale Stelle um ein Mittagspäuschen einzulegen. Insgesamt hatte ich Glück mit dem Wetter und die vorhergesagten Gewitter für die letzte Etappe kamen nicht. Alle Etappen kann man abkürzen und sich angenehmer gestalten und somit dem Wetter oder seiner Fitness anpassen. Die Hochkönigcard ist Gold wert. Die Wanderbusse und Gondeln und Lifte können kostenlos genutzt werden und so mancher Auf- oder Abstieg kann mit der Gondel oder dem Lift angenehmer gestaltet werden.


 

 


© by Carmen Straub Startseite Impressum nach oben